unsere Standards

unsere Standards

Fair von A bis Z – mit der Fair Wear Foundation

Fair von A bis Z – mit der Fair Wear Foundation

Wir feiern ein kleines Jubiläum – seit zehn Jahren ist deuter Mitglied der Fair Wear Foundation. Ein Meilenstein in den Bemühungen um sozial gerechte Arbeitsbedingungen. Denn Fairness ist uns in der gesamten Produktions- und Lieferkette unserer Rucksäcke und Schlafsäcke wichtig.

FÜR EINE FAIRE PRODUKTION

Wir wollen es doch alle: in einer besseren Welt leben. In einer faireren Welt.
Wäre es nicht schön zu wissen, dass jeder, der an einem Rucksack oder an einer Tasche von deuter mitarbeitet einen existenzsichernden Lohn verdient?
Wäre es nicht schön zu wissen, dass bei der Produktion deines neuen deuter Schlafsacks wichtige soziale Arbeitsstandards eingehalten werden?

Zu Recht fordern immer mehr Käufer faire Bedingungen in der Herstellung und im Handel – egal, ob Sportartikel oder Frühstücksmüsli. Wir bei deuter wissen: Wir müssen aktiv etwas dafür tun. Damit unsere Anstrengungen nicht als Einzelaktionen verpuffen, packen wir gemeinsam mit anderen an. deuter ist seit 2011 Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) und seit 2013 durchgehend mit dem FWF Leader Status bewertet. Unser gemeinsames Ziel: sozial gerechte und umweltfreundliche, nachhaltige Produktionsbedingungen.

Das Engagement in der FWF spiegelt eine essenzielle Komponente unserer 360°-Responsibility-Strategie wider. Denn Ziel der Multi Stakeholder Initiative ist es, zusammen mit den beteiligten Unternehmen und Fabriken die Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten der Textil- und Bekleidungsindustrie, vor allem vor Ort in den Produktionsländern, zu verbessern. Die konsequente Umsetzung und das Fruchten der Bemühungen wird regelmäßig von eigenen Mitarbeitern aber auch von unabhängigen Experten überprüft. Zudem entstehen unter den Mitgliedern der FWF Synergien, da oft in denselben Ländern oder Fabriken produziert wird und sich eine gemeinsam abgestimmte Optimierung meist effizienter und weniger zeitintensiv gestaltet.

„Ohne gegenseitige Fairness geht es nicht.“ 

Von dieser Einsicht getragen, haben sich neben deuter mittlerweile 130 Marken aus zehn europäischen Ländern in der Fair Wear Foundation zusammengeschlossen. Zusammen ziehen wir an einem Strang und haben uns zu Einhaltung der Code of Labour Practices  verpflichtet, um gerechte Geschäfts- und Produktionsstrukturen zu schaffen. Die FWF ist in elf wichtigen Produktionsländern weltweit tätig, darunter Bangladesch, Bulgarien, China, Indien, Indonesien, Myanmar, Mazedonien, Rumänien, Tunesien, die Türkei und Vietnam. Gehen die großen, namhaften Hersteller mit gutem Beispiel voran, können die Produktionspartner auf Dauer gar nicht anders, als ebenfalls sozial verantwortlich zu handeln. 

Wir betreiben kein Lieferanten-Hopping. Wir konzentrieren uns bei der Produktion unserer Rucksäcke und Schlafsäcke auf nur zwei Lieferanten. Auch die Zahl der Subunternehmer haben wir limitiert. Diese Partnerschaften bestehen seit mehreren Jahrzehnten. Mit den Lieferanten haben wir regelmäßige Audits, um zu kontrollieren, ob die Standards eingehalten werden oder wo wir gemeinsam nachbessern können. Auch haben wir vereinbart, dass für die Subunternehmer ebenso faire Arbeitsbedingungen gelten wie für die Hauptlieferanten. Die Mitarbeiter dieser Fabriken haben Zugang zur Beschwerde-Hotline der FWF. So entsteht beidseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit. „Wir haben vor vielen Jahren entschieden, dass langfristige Partnerschaften der richtige Weg sind“, sagt Robert Schieferle, Managing Director bei deuter. Weg frei für eine faire Zukunft für alle!

Zahlreiche Details zur Fair Wear Foundation und unseren Maßnahmen kannst du in unserem Sozialreport 2019-20 und direkt bei der Fair Wear Foundation nachlesen.

FWF Best Practice

How we reduced excessive overtime

der BLUESIGN® STANDARD

der BLUESIGN® STANDARD

Auch achtsam hergestellte Outdoor-Ausrüstung hinterlässt ökologische Fußabdrücke. Wir bei deuter wollen sie so klein wie möglich halten. Deshalb produzieren wir nach den umfassenden Standards des bluesign® Systems – aus Verantwortung für Menschen, Umwelt und Ressourcen.

 

Alles über den BLUESIGN® STANDARD

Nachhaltige Fertigung von Textilien geht jeden etwas an. Auch dich. Schließlich trägst du die Sachen am eigenen Leib. Ganz gleich, ob Jeans für den Alltag, ob Funktionsjacken oder Rucksäcke für Wander-, Bike- und Skitouren – ihre Herstellung ist aufwändig und kann einen erheblichen Impact auf Mensch und Natur haben. Wir wollen die Belastungen reduzieren. Deshalb suchen wir auf allen Stufen der Produktionskette nach Optimierungsmöglichkeiten – vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt. Das betrifft Menge, Art und Qualität des Materials genauso wie den Energie- und Wasserverbrauch, den Umgang mit Chemikalien, Lärmemissionen, entstehenden Abfällen und die Arbeitssicherheit.

Bei unseren Anstrengungen für umweltfreundliche Herstellungsprozesse richten wir uns seit 2008 nach den bluesign® Standards. Ein stimmiger Ansatz, der ideal zur 360°-Responsibility-Strategie von deuter passt. 

 

Das bluesign® System prüft, anders als viele andere Öko-Labels, nicht das Endprodukt auf Schadstoffe oder Rückstände bedenklicher Chemikalien. Vielmehr werden der komplette Herstellungsprozess der Bestandteile entlang der gesamten Lieferkette und Materialien unserer Rucksäcke und Schlafsäcke einem intensiven Verträglichkeits-Check unterzogen. Das Gleiche gilt für die Belastungen, die bei den nötigen Herstellungsschritten für Mensch und Umwelt entstehen.

Anhand der „bluesign® Criteria“ werden Produktionsprozesse und die Zusammensetzung der Komponenten eines Endproduktes geprüft und nachhaltig optimiert. Damit sind diese dann „bluesign® Approved“. So entsteht Schritt für Schritt eine lückenlose Kette aus nachhaltigen Materialien und Arbeitsschritten die am Ende ein „bluesign® Product“ hervorbringen. Ein solch nachhaltiges Produkt besteht aus mindestens 90 % „bluesign® Approved“ Textilien und 30 % „bluesign® Approved“ Zubehör. Unser Ziel ist es, 100 % bluesign® zertifizierte Bestandteile zu erreichen, um ein Höchstmaß an Sicherheit geben und maximal mögliche Reduzierung von Schadstoffen vorweisen zu können.

 

Eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von Textilprodukten spielen Chemikalien. Sie werden zum Beispiel zum Färben oder Imprägnieren verwendet. Laut bluesign® kommen bei der Herstellung über 1000 verschiedene chemische Substanzen zum Einsatz. Davon sind über 900 bedenklich und müssen entsprechend gemanaged werden. Fragen in Bezug auf den Arbeitsschutz aber auch auf die Entsorgung oder das Handling von Abwasser sind wichtige Aspekte. Chemiker und Ingenieure von bluesign® haben deshalb eine „black limits“ Liste erstellt. Hier werden mehr als 800 Substanzen aufgelistet, die auch öffentlich einsehbar sind und jährlich aktualisiert werden. Sie dürfen in der Produktion nicht verwendet werden. Mit Hilfe der bluesign® Standards gelingt es auch, den Ressourceneinsatz in der Textilproduktion deutlich zu reduzieren. Laut bluesign® Statistiken* (Quelle: https://www.bluesign.com/de/business/unsere-geschichte ) sinkt der Wasserverbrauch bis zu 50 %, der Energieverbrauch bis zu 30 % und der Chemikalieneinsatz bis zu 15 %.

Wir arbeiten daran, den Anteil bluesign® zertifizierter Produkte kontinuierlich zu erhöhen. Aktuell (Stand Februar 2021) sind 21 Rucksack- und Schlafsack-Modelle unserer Kollektion mit dem bluesign® Label ausgezeichnet: drei Urban-Daypacks, der Kinderrucksack Kikki und 17 Daunen-Schlafsack-Modelle der Astro Reihe. Zusätzlich befinden sich in fast allen Produkten bereits heute veritable Anteile an bluesign® Materialien und Bestandteilen.

Hier findest du alle unsere aktuell komplett bluesign® zertifizierten Produkte.

Der Überblick im Dschungel der Öko-Gütesiegel fällt nicht leicht. Wir haben uns bewusst für den strengsten Standard entschieden, mit einem sehr umfassenden, ganzheitlichen Ansatz in einem wichtigen Teilbereich unserer Arbeit. bluesign® setzt sich ohne Augenwischerei für nachhaltige Materialien und Produktionsmethoden ein. Unser Engagement zusammen mit bluesign® betrachten wir als unverzichtbaren Schritt gegen den Raubbau an Mensch und Natur. Als Outdoor-Enthusiast, dem nachhaltig hergestellte Ausrüstung am Herzen liegt, kannst du dich auf folgende Fakten bei unseren bluesign® Produkten verlassen:

  •  zertifizierte schadstoffarme Produktion entlang der gesamten Lieferkette
  •  kein Einsatz von stark umweltbelastenden Substanzen
  •  ein gesundheitlich unbedenkliches Endprodukt
  •  Kontrolle der Grenzwerte beim Einsatz von Chemikalien

TEXTILBÜNDNIS FÜR MEHR NACHHALTIGKEIT

TEXTILBÜNDNIS FÜR MEHR NACHHALTIGKEIT

Mit unseren Rucksäcken und Schlafsäcken kannst du in traumhafte Naturwelten abtauchen. Es liegt uns am Herzen, diese schöne Welt möglichst wenig belasten. Deshalb engagieren wir uns zusammen mit vielen anderen Unternehmen im Bündnis für nachhaltige Textilien.

Gemeinsam schaffen wir das

Mit unseren Rucksäcken und Schlafsäcken kannst du in traumhafte Naturwelten abtauchen. Es liegt uns am Herzen, diese schöne Welt möglichst wenig zu belasten. Deshalb engagieren wir uns zusammen mit vielen anderen Unternehmen im Bündnis für nachhaltige Textilien.

deuter ist die beliebteste Rucksack-Marke Deutschlands. Auch deshalb, weil wir hohe technische und funktionelle Ansprüche an unsere Rucksäcke und Schlafsäcke stellen. Doch das allein reicht uns nicht. Wir wollen Outdoor-Ausrüstung umweltfreundlich, nachhaltig und unter sozial fairen Bedingungen produzieren. Als nicht weniger dringlich erachten wir sozial verträgliche Produktionsstrukturen und Lieferketten. Mit ein paar Regeln für unsere Produktionsstandorte ist es dabei nicht getan. An den langen Lieferketten bis zum fertigen Produkt sind weitere Zulieferer, wie Spinnereien, Färbereien, Webereien, Ausrüster und Textildruckereien beteiligt. Je mehr, desto schwieriger lässt es sich nachvollziehen, ob Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden. Diese Welt ist komplex und für uns als einzelne Marke schwer durchschaubar. Deshalb ziehen wir gemeinsam mit anderen Produktionspartnern und Unternehmen als Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilen, kurz: Textilbündnis, an einem Strang. Dieser Zusammenschluss hilft uns, Komplexität zu entflechten und für Transparenz zu sorgen.

 

Wie meistert man große Aufgaben? Man tut sich mit anderen zusammen, teilt das Wissen, teilt Strategien und Ideen. Teamarbeit und Know-how-Sharing ersparen Arbeit. Arbeit, die ein einzelnes Unternehmen kaum leisten könnte. Unter diesem Leitgedanken bilden 86 Unternehmen und 14 Wirtschaftsverbände den Kern des Textilbündnisses, das 2014 von der deutschen Bundesregierung als Reaktion auf den Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ins Leben gerufen wurde.

Große Player sind hier ebenso vertreten wie mittelständische Firmen, adidas genauso wie Aldi, H&M ebenso wie die Outdoor-Ausrüster deuter oder Schöffel. Ergänzt werden sie unter anderem durch 20 Nichtregierungsorganisationen (NGOs), wie WWF oder FEMNET E.V., Gewerkschaften wie der DGB und IG Metall und Vertreter der Bundesregierung.

Gemeinsames Ziel: die sozialen und ökologischen Bedingungen in der weltweiten Textilproduktion verbessern. Alle Maßnahmen sind so ausgelegt, dass die Mitgliedsunternehmen in der Verantwortung stehen, selbst aktiv zu werden. Ein umfassender Ansatz, der perfekt zu unserer 360°-Responsibility-Strategie passt. Unser Grundsatz: „Zusammen sind wir stark“.  Dieses Motto verfolgen wir über die Grenzen des Textilbündnisses hinaus. Das Bündnis arbeitet mit der international tätigen Multi Stakeholder Initiative Fair Wear Foundation  zusammen, in der wir ebenfalls aktiv sind.

 

Das Textilbündnis will etwas bewegen. Deshalb sind die Aktivitäten breit aufgestellt. Die Bereiche, in denen die Mitgliedsunternehmen aktiv werden, reichen von Umweltthemen über Lohnfragen bis zur Korruptionsbekämpfung. Schwerpunkte sind elf Sektoren:

  • Vereinigungsfreiheit & Kollektiv-Verhandlungen
  • Diskriminierung, sexuelle Belästigung & geschlechtsspezifische Gewalt
  • Gesundheit & Sicherheit
  • Lohn & Sozialleistungen
  • Arbeitszeiten
  • Kinder- und Zwangsarbeit
  • Korruptionsbekämpfung
  • Chemikalieneinsatz & Abwasser
  • Umweltschutz & Ressourceneinsatz
  • Treibhausgas-Emissionen
  • Tierwohl (inkl. Schafhaltung)
 

Wir erstellen ebenso wie alle anderen Mitgliedsunternehmen zweijährlich einen Bericht. Darin werden selbstkritisch die sozialen und ökologischen Bedingungen sowie Gefahren von Compliance-Verstößen dokumentiert. Das Textilbündnis ist ein scharfes Schwert gegen Tatenlosigkeit. Es erfordert von den Mitgliedsunternehmen eine offene und ehrliche Analyse ihrer Produktionsbedingungen. Durch den neuen Review Prozess wird zudem sichergestellt, dass ein Unternehmen seine Sorgfaltspflichten erfüllt und ein durchdachtes Risikomanagement vorweisen kann. Die hier zu erfüllenden Voraussetzungen bilden eine hervorragende Grundlage für den Zertifizierungsprozess des Grünen Knopfes und des Lieferkettengesetzes. Gleichzeitig bietet das Textilbündnis Beratung und erprobte Konzepte. Je mehr Unternehmen sich dem Textilbündnis anschließen, desto wirksamer werden die Maßnahmen sein.

>> Link: pdf Leitfaden: Schritt für Schritt durch den Review-Prozess

>>Link: pdf Fortschrittsbericht

 

der grüne knopf

der grüne knopf

Auch die Politik hat erkannt: Ohne faire internationale Standards lässt sich eine nachhaltige Textilproduktion kaum umsetzen. deuter kooperiert ab sofort mit dem von der deutschen Bundesregierung initiierten internationalen Öko-Textil-Label Grüner Knopf.

Grüner Knopf für grüne Produkte

Raus ins Grüne! Wir lieben die Natur genauso wie du. Deshalb wollen wir unsere Produkte ökologisch und sozial so nachhaltig wie möglich herstellen. Wir haben schon viel erreicht. Doch unser Weg zu einem grünen Prozess und entsprechenden Produktionsbedingungen ist noch nicht zu Ende. Ein weiterer Schritt: Wir lassen unsere Rucksäcke und Schlafsäcke mit dem Siegel „Grüner Knopf“ zertifizieren. Der Grüne Knopf ist das erste staatlich überwachte Label für nachhaltig hergestellte Textilien. Ins Leben gerufen hat es das deutsche Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Grüne Knopf spiegelt hervorragend unsere 360°-Responsibility-Strategie für eine sozial und ökologische faire Ausrichtung unseres Unternehmens und unserer Produkte wider.

 

Produkte mit dem 2019 eingeführten Siegel müssen unter Einhaltung staatlich festgelegter Kriterien nach hohen Umwelt- und Sozialstandards hergestellt werden. So überprüft der Grüne Knopf zum einen wie Unternehmen ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen, zum anderen wie Produkte in Bezug auf Chemikalieneinsatz, Umweltauswirkungen und Produktionsbedingungen hergestellt werden. Das Logo „Grüner Knopf“ wird am Produkt angebracht und gibt dir als Verbraucher eine Orientierung beim Kauf nachhaltiger Textilien. Auch wenn die Initiative zunächst primär in Deutschland gestartet wurde, handelt es sich um ein global angelegtes Bündnis auf Grundlage europäischer und internationaler Systeme. Es können also auch Unternehmen in anderen Ländern prüfen lassen, ob ihre Textilprodukte den Standards „Grüner Knopf“ gerecht werden. Unabhängige Prüfstellen kontrollieren die Erfüllung und Einhaltung der insgesamt 46 Standards und Kriterien. Der Grüne Knopf kooperiert mit dem national ausgerichteten „Bündnis für nachhaltige Textilien“. 

Ein Textilprodukt mit dem Grünen Knopf muss 26 soziale und ökologische Mindeststandards einhalten. Zu den sozialen Standards gehören unter anderem die Zahlung von Mindestlöhnen, die Einhaltung geregelter Arbeitszeiten und das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit. Die ökologischen Standards umfassen zum Beispiel das Verbot von Weichmachern und anderen gefährlichen Chemikalien sowie Grenzwerte für Abwässer, die bei der Produktion anfallen. Geprüft werden außerdem 20 weitere Kriterien wie: Gibt es Beschwerdemechanismen für die Näherinnen vor Ort? Engagieren wir uns dafür, Missstände zu beseitigen? Legen wir soziale und ökonomische Risiken in der Lieferkette offen? Wir haben uns dem Grünen Knopf aus Überzeugung angeschlossen, ganz nach dem Motto: „Gut für die Menschen, gut für die Umwelt“. Ziel ist es, Mensch und Umwelt in der gesamten Lieferkette zu schützen – von der Ressourcengewinnung bis zum fertigen Rucksack.

Weitere Details zu den Standards Grüner Knopf findest du hier

 

Aktuell befinden wir uns in der Vorbereitung auf die Due Dilligence Prüfung unseres Unternehmens. Wir sind guten Mutes, dass wir diese bestehen, denn mit unseren bluesign® products erfüllen wir bereits wichtige Umweltstandards und unser FWF Leader Status hat unsere fairen Produktionsbedingungen bereits bestätigt. 

 

Fazit:
Der Grüne Knopf fungiert als Dach über all den Standards. Nur wenn wir ganzheitlich agieren und die strengen Anforderungen wie z. B. der bluesign®, Fair Wear Foundation, Textilbündnis und Responsible Down Standards in den Bereichen Unternehmensverantwortung, ökologische Unbedenklichkeit und faire Arbeitsbedingungen erfüllen, sind wir als 100 % nachhaltig agierende Marke aufgestellt und dürfen den Grünen Knopf für uns beanspruchen. 

 

responsible down

responsible down

Nachhaltige natürliche Materialien sollten auch ökologisch achtsam erzeugt werden. Deshalb setzen wir bei unseren Daunenschlafsäcken auf bauschig wärmende Federn, die nach dem Responsible Down Standard (RDS) zertifiziert sind.

RESPONSIBLE DOWN STANDARD – EIN HERZ FÜR TIERE

Wie es sich wohl anfühlen würde, wenn dir jemand ohne Betäubung bei lebendigem Leib die Haare vom Kopf reißen würde? Sicher nicht gut. Verständlich also, dass das Rupfen – also die „Ernte“ von Daunen – an lebenden Vögeln in Europa seit 1999 verboten ist. Braucht es da noch einen speziellen Standard, der regelt, wie Daunen von Gänsen und Enten in den Schlafsack kommen? Ja. Denn genauso wie etwa in der Fleischproduktion bieten bestehende Gesetze zwar einen gewissen Rahmen, lassen in der Produktion aber immer noch Schlupflöcher, die dazu führen können, dass Tiere leiden – selbst, wenn sie nicht lebend gerupft werden. Deshalb verwenden wir zur Füllung unserer Daunenschlafsäcke schon seit 2015 Daunen, die dem Responsible Down Standard (RDS) entsprechen. 

 

Der Responsible Down Standard (RDS) stellt durch entsprechende Kontrollen sicher, dass Daunen und Federn von Tieren stammen, denen kein unnötiger Schaden zugefügt wurde. Denn Lebendrupf und Stopfmast bei der Daunengewinnung können schwerwiegende Verletzungen der Tiere zur Folge haben. Der Standard bietet dir und uns die Sicherheit, dass die gesamte Produktions- und Lieferkette vom Küken über die gesäuberten Daunen bis zum fertigen Schlafsack nachvollziehbar ist. Nur wenn in allen Phasen der Tierschutz beachtet wird, erfüllt der Schlafsack die Vorgaben des RDS-Zertifikats.  Deshalb arbeiten wir nur mit RDS zertifizierten Lieferanten zusammen, die selbst nur zertifizierte Daune verwenden. Sie erkennt man an dem „Responsible Down Standard“ Logo. Unsere fertigen deuter Produkte, die diese zertifizierten Daunen enthalten, erkennst du dann an dem „Certified Animal Welfare“ Logo. 

Neben dem Verbot von Lebendrupf und Zwangsfütterung beinhaltet der RDS noch eine Reihe weiterer Tierschutzbestimmungen. Dazu zählen unter anderem:

  •  Genügend Futter, ohne Konkurrenzdruck durch andere Tiere in der Haltung
  •  Kein Einsatz von Wachstumshormonen 
  •  Vermeidung von gentechnisch verändertem Futter, soweit möglich
  •  Genügend sauberes Trinkwasser
  •  Klare Vorschriften für Hygiene und Platzbedarf bei der Stallhaltung, ausreichend Auslauf
 

Die Daunen unserer Schlafsäcke stammen aus Nordchina, von ausgewachsenen weißen Enten aus Freilandhaltung. Diese Enten werden für die Lebensmittelindustrie gezüchtet. Ihre Daunen sind ein Nebenprodukt der Fleischproduktion. So ist Lebendrupf ausgeschlossen. Auch Stopfmast ist ausgeschlossen, da Stopfleber nur von grauen Gänsen stammt und zudem dafür in China keine Nachfrage existiert. Alle RDS-Kriterien und die Rückverfolgbarkeit der Lieferkette werden unangekündigt von unabhängigen Zertifizierungsinstituten überprüft.

Daunen sind ein Wunder der Natur – und wohl der beste Schutz gegen Kälte. Sie stammen aus dem Gefieder von Gänsen oder Enten. Das flaumig bauschige Untergefieder wirkt wie ein großes Luftpolster und schützt damit besser vor Kälte als jede Kunstfaserisolation. Dank ihrer hohen Elastizität entfalten Daunen schnell wieder ihre ursprüngliche Form – selbst, wenn sie zuvor im Kompressionssack des Schlafsacks zusammengepresst wurden. Zudem sind Daunen extrem leicht und können viel Feuchtigkeit aufnehmen. Werden Daunen allerdings richtig nass, verlieren sie ihre Bauschkraft – wie eine lockere Pulverschneedecke, die im Regen plötzlich in sich zusammenfällt. Die beste Wärmeleistung bieten Daunen von Gänsen und Eiderenten.  

Was du tun kannst, um die Isolationsleistung deines Daunenschlafsacks möglichst lange aufrecht zu erhalten, liest du hier

Alle unsere Daunenschlafsäcke entsprechen dem Responsible Down Standard. Sie sind zu 100 Prozent mit zertifizierten Daunen gefüllt. Die leichten und hervorragend wärmenden Schlafsäcke erfüllen außerdem die bluesign® Standards. Die Imprägnierung ist PFC frei. Umweltschonende Herstellung, faire Produktionsbedingungen und geringstmöglicher Einfluss auf Mensch und Umwelt sind damit garantiert. So kannst du dich in deinem deuter Daunenschlafsack guten Gewissens tierisch wohl fühlen.