Schlafsack einpacken & lagern

Schlafsack einpacken & lagern

Tipps zur Aufbewahrung vom Schlafsack & richtigen Einpack-Technik

Die Nacht im Zelt ist vorbei, das Lager wird abgebaut und der Schlafsack in die Hülle geknüllt. Aber ist das richtig? Zu Hause angekommen, stellt sich die nächste Frage: Kann ich den Schlafsack bis zum nächsten Einsatz in der Hülle lassen? Im Keller oder im Schrank? Wir beantworten dir, worauf es beim Einpacken und Lagern deines Schlafsacks ankommt. So begleitet er dich auf viele Ausflüge und Touren.

So lagerst du deinen Schlafsack richtig & das gilt es bereits beim Einpacken zu beachten

Dein Schlafsack hält dich nachts im Zelt oder sogar unter dem freien Himmel warm. Zum Dank solltest du ein paar Regeln beachten, was die Pflege angeht. Dazu gehört beispielsweise die Technik beim Einpacken des Schlafsacks und das vorherige Lüften. Zudem erfährst du hier, wie du deinen Begleiter am besten aufbewahrst.

Vor dem Einpacken: Schlafsack nach jedem Gebrauch lüften

Selbst wenn es kalt ist, verliert der Mensch nachts Schweiß. Dadurch können schnell unangenehme Gerüche entstehen. Deshalb empfehlen wir zunächst die Verwendung eines Inletts oder das Tragen von Funktionswäsche. So schützt du deinen Schlafsack vor Schweiß und Verschmutzung. Dennoch ist es nötig, den Schlafsack regelmäßig – nach jedem Gebrauch – auszuschütteln und zu lüften. Suche dir dafür einen trockenen Ort wie einen Ast, eine Autotür oder das Zelt. Anschließend drehst du den Schlafsack auf links und öffnest ihn.

Schon gewusst? Zum Aufhängen dient die Schlaufe am Fußende des Schlafsacks.

Einpacken des Schlafsacks: einrollen oder stopfen?

Aus Gewohnheit rollt man den Schlafsack ein und steckt ihn in die Hülle – so ist er schließlich kompakter und es ist ordentlicher. In diesem Fall gilt allerdings: Du darfst stopfen! Das schont sowohl das Material von Kunstfaserschlafsäcken als auch von Daunenschlafsäcken. Denn, rollst du den Schlafsack ein, knicken immer wieder die gleichen Stellen der Fasermatten. Dadurch verliert das Material an Dichte und Isolationsleistung. Zudem kann beim Einrollen der Reißverschluss beschädigt werden. Deshalb solltest du diesen öffnen, bevor du den Schlafsack einpackst.

Schlafsack nicht in seiner Hülle lagern

Für den Transport im Rucksack oder im Auto ist die Hülle des Schlafsacks äußerst praktisch. Zudem schützt sie ihn vor Schmutz, Dreck und Spritzwasser. Allerdings sollte ihr Job nach dem Transport erledigt sein. Kommst du bei deinem Nachtlager an, solltest du den Schlafsack rechtzeitig aus der Hülle nehmen und aufschütteln. Nur so kann sich die Füllung richtig verteilen und lockern. Andernfalls erlebst du nicht die volle Isolationsleistung.

Schlafsack zwischen deinen Touren aufbewahren

Damit sich dein Schlafsack zwischen den Touren erholt, solltest du ihn zu Hause ebenfalls sofort aus der Hülle nehmen. Die Komprimierung kann den Schlafsack beschädigen, sodass er seine Funktion verliert. Um ihn dennoch vor Staub zu schützen, kannst du einen belüfteten Aufbewahrungssack oder einen einfachen Kissenbezug verwenden. Hierein kommt der Schlafsack lose zusammengelegt oder locker gestopft. Dein Päckchen solltest du anschließend nicht im feuchten Keller lagern, sondern in einem trockenen und dunklen Ort wie den Kleiderschrank verstauen.

Vor der Einlagerung des Schlafsacks: So wäschst du ihn

Du hast eine entspannende Dusche nach deinem Ausflug hinter dir und fragst dich jetzt, ob dein Schlafsack ebenfalls eine benötigt? Einen Schlafsack solltest du so selten wie möglich und so oft wie nötig waschen. Entscheidest du dich für eine Runde in der Waschmaschine, solltest du dir vorher genau das Waschetikett anschauen. Zudem geben wir dir Tipps, dank denen das Waschen deines Schlafsacks keine Beschädigungen zur Folge hat.