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Unsere Tipps für deine erste Hochtour

Unsere Tipps für deine erste Hochtour

Du willst unbedingt mal einen Berg erklimmen und am Gipfel, oben über den Wolken, stehen? Dann Eispickel, Seil und Helm an den Rucksack schnallen und los geht´s. Stopp! So einfach ist das nicht. Was bei vielen so spielend leicht aussieht, erfordert eine Menge Kondition, ein gutes Körpergefühl, Orientierung und vieles mehr. Bergsteigen lernt man nicht von heut auf morgen. Deshalb haben wir ein paar Tipps für dich, wie du dich am besten darauf vorbereiten kannst!

Wie und wo lerne ich die wichtigsten Grundlagen fürs Bergsteigen?

Um sicher ans Ziel zu kommen, solltest du dich auf deine erste Hochtour gut vorbereiten. Damit du nach Erreichen des Gipfels auch wieder heile nach Hause kommst, solltest du eine gute Grundlagenausdauer haben. Mit Radfahren, schwimmen oder laufen kannst du dich ganz einfach fit machen und deinen aeroben Bereich verbessern. Eine gewisse Trittsicherheit solltest du ebenfalls mitbringen. Bevor es dann richtig los geht, empfehlen wir einen Bergsteigerkurs für Einsteiger zum Beispiel beim Deutschen Alpenverein. Hier lernst du an mehreren Tagen die wichtigsten Basics, wie:

-          Den Auf- und Abstieg in weglosem Gelände

-          Richtiger Umgang mit Steigeisen, Seil und Eispickel

-          Seiltechniken in Eis und Fels

-          Elementare Klettertechniken

-          Das Begehen von drahtseilgesicherten Wegen

-          Orientierung und Wetterkunde

-          Tourenplanung

-          Umwelt- und Naturschutz

Um all die Dinge auch praktisch richtig anzuwenden, solltest du bei deiner ersten Tour eine/einen staatlich geprüfte(n) Bergführer*in dabeihaben. Sie können dir dabei helfen, all das Gelernte richtig anzuwenden. Fühlst du dich fit und sicher genug, dann nimm 2-3 weitere Personen (möglichst keine Anfänger) mit auf deine nächste Tour. Es ist immer gut, wenn sich mindestens eine Person gut im Gelände auskennt.
 

Sicherheitsmaßnahmen die wir empfehlen

Trotz guter Kenntnisse und Orientierung der Begleitpersonen ist eine tiefgründige Recherche im Vorfeld unerlässlich. Das bedeutet, schau dir ganz genau das Wetter, die Tour mit den entsprechenden GPS-Daten an und beurteile mögliche Risiken (Risikomanagement). Alpine Gefahren werden oft unterschätzt, weil sie für Unerfahrene nicht gleich zu erkennen sind. Wie bereits erwähnt ist auch eine körperliche Vorbereitung wichtig fürs Bergsteigen. Viele überschätzen häufig ihre eigenen physischen und psychischen Fähigkeiten – also aufgepasst! Das Anseilen am Gletscher mithilfe gängiger Knoten, Spaltenbergung, Selbstrettung aus der Spalte und das Abseilen solltet ihr im Vorfeld ein paar Mal geübt haben und beherrschen.

Los geht’s zur Wildspitze!

Wir haben Tom Brunner, einen angehenden Ski- und Bergführer, gefragt, welche Hochtour er zu Beginn empfehlen würde: „Eine schöne Hochtour für Anfänger ist die Wildspitze in den Ötztaler Alpen. Die Route hält alles bereit, was man von einer Hochtour erwartet: Gletscher, Spalten, einen steilen Aufstieg und eine atemberaubende Aussicht.“ In Vent (ca. 1.900 Hm) startet die Tour, über die Breslauer Hütte bis zum Gipfel auf 3.768m hoch. Trotz moderater Schwierigkeiten erfordert die Tour zur Wildspitze ein gewisses Maß an alpiner Erfahrung. Wer die Hochtour nicht an einem Tag laufen möchte, der kann auch auf der Breslauer Hütte übernachten und morgens von dort starten. Bis zur Hütte sind es rund 2,5 Stunden. Bis zur Wildspitze hoch, über Gletscher und Klettersteig, solltest du ca. 4-5 Stunden einplanen. Für den Abstieg braucht man in der Regel 3,5 Stunden. 
                                       


Denk an folgende Ausrüstung für die Hochtour

·       Rucksack (30 – 40 Liter) mit Eispickelschlaufe (deuter Durascent)

·       Wechselkleidung, Stirnband

·       Handschuhe

·       Verpflegung

·       Handy

·       Steigeisenfeste Bergschuhe

·       60 m Einfachseil zum Sichern am Gletscher und bei schwierigen Passagen (richtige Seillänge passend zur Gruppengröße)

·       2 „Safe-Lock-Karabiner“

·       2 Verschlusskarabiner

·       2 Schnappkarabiner oder Micro Traxion und T-Block

·       Klettergurt (evtl. leichter Hochtourengurt)

·       Steigeisen

·       Eispickel

·       Helm (je nach Tour)

·       Erste Hilfe mit Rettungsfolie

·       Biwaksack

·       Prusikschlingen 5-6 mm (1x 5,5m offen, 1x 3m offen, 1x 20m geschlossen, 30 cm Kurzprusik)

·       1 Eisschraube (mind. 17 cm)

·       1 Sicherungsgerät (Tuber mit Platefunktion)

·       Stirnlampe

·       Daunenjacke

·       Topografische Karte + Karten App + 3D Karten App oder Gebietsführer abfotografieren

·       Kompass mit Peilfunktion (z.B. Uhr)

·       Höhenmesser (z.B. Uhr)

·       GPS (z.B. Uhr)

               Unsere Rucksackempfehlung:

Der neue deuter Hochtourenrucksack Durascent ist die optimale Wahl, wenn es am Berg richtig zur Sache geht. Für alpine Klettereien eignet er sich dank seiner gradlinigen Silhouette und seiner schlanken Form genauso wie für Hochtouren in Schnee und Eis. Dabei hat er einen entscheidenden Vorteil gegenüber den meisten anderen Alpinrucksäcken: Er ist wasserdicht und aus Rücksicht zur Umwelt PFAS-frei. Das strapazierfähige Material hält auch rauem, felsigem Gelände stand. Die Nähte sind getaped und im Heißpressverfahren versiegelt. TPU beschichtete und mit einem Flap geschützte Reißverschlüsse sowie die Rolltop-Deckelkonstruktion sorgen dafür, dass auch an neuralgischen Stellen keine Nässe eindringen kann. Wie viele bewährte deuter Alpinrucksäcke sind auch die Durascent Modelle mit dem deuter Alpine Rückensystem ausgestattet. Es vereint Tragekomfort mit stabilem Halt und Kontrolle, wenn es zum Beispiel beim Klettern auf präzise Bewegungen ankommt. Für angenehme Belüftung sorgen die Softstripe-Rückenpolster. Die Hüftflossen lassen sich seitlich verstauen. Das erlaubt vielseitige Einsatzmöglichkeiten sowie das Tragen eines Klettergurtes. Auch sonst sind die Durascent Rucksäcke von deuter junge Routiniers für anspruchsvolle alpine Abenteuer. Ein Gurt zur Seilfixierung ist ebenso selbstverständlich wie eine Pickelhalterung. Dank vorbereiteter Aufnahmepunkte für seitlicheKompressionsriemen lässt sich bei Bedarf auch weiteres Equipment wie Ski oder Isomatten außen befestigen.

Erreiche das Ziel und spüre, zu was du in der Lage bist

Das Erlebnis bei einer Hochtour ist einzigartig. Du kannst deine Grenzen ausloten, dich selbst viel mehr wahrnehmen und die Natur mit all ihren Facetten genießen. Weite grüne Wiesen, imposante Gletscher, faszinierende Eis- und Felsformationen. Oben angekommen kannst du die Kraft der Natur spüren und gleichzeitig den Alltagsstress eine Zeit lang vergessen.

Weitere Infos zur Wildspitze Wildspitze: Hochtour über den Normalweg | Bergzeit Magazin

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