Partner*innencheck für den Wintersport

Vorbeugende Maßnahmen für mehr Sicherheit
Partnerchecks sind ein wichtiger präventiver Bestandteil jeder Bergtour und sollten vor jeder Ski- oder Splitboardtour zur Routine werden. Dieser Artikel von deuter Basecamp führt dich durch die Grundsätze und Vorgehensweisen eines Partnerchecks, damit du ihn als Teil der Planung und Durchführung einer Tour umsetzen kannst – für mehr Sicherheit für dich und dein Team.
Checkliste für eine gründliche Partner*innenprüfung
Hier ist eine Checkliste, die du als Partnercheck vor der Tour nutzen kannst. Neben einer systematischen Überprüfung der gesamten Ski- oder Splitboard-Ausrüstung umfasst sie auch Lawinenausrüstung, Gesundheitszustand, Tourenkunde und Verhaltensregeln.
Checkliste für eine reibungslose und sichere Ski-/Splitboardtour
Indem du unnötige Risiken vor dem Aufbruch ausschließt, sorgst du für mehr Sicherheit für dich und deine Tourpartner*innen. Diese Checkliste bietet dir Leitlinien, die dich bei der Vorbereitung auf deine nächste Skitour unterstützen.

Checkliste
Je nachdem, wie gut sich die Gruppenmitglieder kennen, ist es wichtig, dass sich alle mit Namen kennen, dass Kontaktdaten ausgetauscht werden und dass alle genau über die bevorstehende Tour informiert sind. Eine offene Frage an die Gruppe zu ihren Erwartungen und Bedürfnissen schafft Vertrauen, liefert wichtige Informationen und kann zu einer anderen Gruppeneinteilung oder Änderungen an der Tour führen. Es ist wichtig, dass allen Gruppenmitgliedern bewusst ist, dass sie für sich selbst verantwortlich sind. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie man mit Minderjährigen umgeht, und sich der besonderen Verantwortung und Haftung bewusst zu sein, die besteht, wenn Minderjährige Teil der Gruppe sind.
Es ist wichtig, sicherzustellen, dass die Anforderungen der Tour und die körperliche Fitness der Skifahrer*innen aufeinander abgestimmt sind. Dies lässt sich durch Fragen zu folgenden Themen feststellen:
- Etwaige relevante Erkrankungen oder Symptome
- Anzeichen von Erschöpfung
- Körperliche Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, ...
- Einnahme von Medikamenten (z. B. Insulin)
- Allergien
- Ski-/Boardtyp (je nach Schneeverhältnissen, Können und Tourenart)
- Kanten (Sichtprüfung)
- Oberflächen (Sichtprüfung auf Risse und Beschädigungen)
- Unterseiten (Sicht- und Tastprüfung)
- Wachs (flüssig oder fest)
- Länge (an die Länge des verwendeten Schuhs angepasst)
- Sicherer Sitz (Test)
- Auslösemechanismus funktioniert (Test)
- Auslöseventil (Sichtprüfung)
- Stifte (Sichtprüfung)
- Gehmodus (Sichtprüfung/Test)
- Schuhtyp (je nach Tour)
- Schnallen (Sichtprüfung)
- Walk-Modus (Test)
- Schale (Sichtprüfung auf Risse oder Beschädigungen, Stabilität, Wasserdichtigkeit)
- Sohlen (Sichtprüfung des Profils)
- Schneekörbe (richtig sitzen)
- Griffe (Sichtprüfung)
- Schnellverschlussfunktion (testen)
- Dreh-/Entriegelungsverschluss für Teleskopstöcke (Stabilität und Spannung)
- Verbogen?
- Klapp-/Schiebefunktion (testen)
- Klebefläche (manuelle Prüfung)
- Befestigungselemente (Sichtprüfung)
- Zustand der Oberflächen (Sichtprüfung auf Risse oder Beschädigungen)
- Beschaffenheit der Oberflächen (Prüfung auf Wachs)
- Anti-Ball-Spray
- Bindungen montieren (testen)
- Richtige Breite (testen)
- Steigeisen anlegen (Schnallsteigeisen (C1) / halbflexible Steigeisen (C2) / Steigeisen zum Hineinschlüpfen (C3))
- Länge (anpassen)
- Zustand und Anordnung der Zacken prüfen (Sichtprüfung)
- Zustand/Qualität (Sichtprüfung auf Risse oder Beschädigungen)
- Lebensdauer (gemäß Herstellerangaben)
- Typ (je nach Tour)
- Schaft und Spitze (Sichtprüfung auf Beschädigungen)
- Pickel oder Klinge, falls vorhanden (Sichtprüfung auf Beschädigungen)
- Lebensdauer (gemäß Herstellerangaben)
- Zustand der Schnallen (Sichtprüfung auf Risse oder Beschädigungen)
- Zustand der Gurte/Gurtbänder (Sichtprüfung auf Risse oder Beschädigungen)
- Lebensdauer (gemäß Herstellerangaben)
- Länge, Durchmesser, Anzahl und Typ (je nach Tour und Gruppengröße)
- Zustand/Qualität (Sichtprüfung auf Ausfransungen oder Beschädigungen)
- Lebensdauer (gemäß Herstellerangaben)
- Funktioniert einwandfrei (Tests durchführen / Selbsttest des Leuchtzeichens)
- Batterien (mindestens 60 % Ladezustand, bei längeren Strecken mindestens 80 % – Sichtprüfung)
- Position (nahe am Körper, auf Brusthöhe und in sicherem Abstand zum Handy)
- Handschlaufe (Sichtprüfung)
- Gibt es Rückrufe für dieses Produkt?
- Zustand/Qualität (Sichtprüfung auf Risse oder Beschädigungen)
- Montage (Sichtprüfung auf gebrochene/fehlende Steckverbinder)
- Funktionsfähig (Testmechanismus zum Auf- und Zusammenklappen)
- Helm (Lebensdauer gemäß Herstellerangaben)
- Handschuhe
- Sonnenbrille / Schutzbrille
- Ersatz-/Zusatzkleidung (warm genug)
- Schutzausrüstung (falls zutreffend)
- Ersatzteile
- Sonnenschutz
- Mütze
- Essen und Trinken
- Geld
- Rucksackcheck (Passform, Reißverschlüsse, bei Airbag-Rucksäcken: Zustand der Kartusche/Ladezustand und Position der Batterie, Auslösegriff, korrekt gefalteter Airbag, Lebensdauer gemäß Herstellerangaben)
- Group members form a semi-circle around the control person.
- Group members switch their beacons to ‘search’ mode.
- Control person switches beacon to ‘send’ mode.
- Group members one by one provide control person with the following information:
- Battery status
- Distance (this should be similar for all members)
- All group members switch beacon back to ‘send’ mode and stow it away on their person.
- Die Kontrollperson geht ein Stück voraus.
- Die Kontrollperson schaltet ihr Ortungsgerät in den Modus „Gruppencheck“.
- Die Gruppenmitglieder passieren die Kontrollperson nacheinander.
- Abstand zwischen den Gruppenmitgliedern: 4–5 Meter. Abstand zwischen den Gruppenmitgliedern und der Kontrollperson: min. 1 Meter.
- Die Kontrollperson führt eine akustische Überprüfung (Piepton) durch, um sicherzustellen, dass die Sender der Gruppenmitglieder funktionieren.
- Die Kontrollperson schaltet den Sender in den „Sende“-Modus und verstaut ihn an ihrer Person.