Wieso gibt es noch so wenig Bergführerinnen? Was müssen Frauen als Bergführerin leisten? Und welche Stärken bringen Frauen als Guides mit? Die Allgäuer Bergführerin Bianca „Bibi“ Schöferle gibt spannende Einblicke in ihr Berg-Leben und ihre Ausbildung zur Bergführerin.
Bibi ist eine leidenschaftliche Skifahrerin und Bergsteigerin. Aufgewachsen im Allgäu, hat sie nach ihrem Maschinenbaustudium ihre Leidenschaft für die Berge zum Beruf gemacht. Als erst 15. Bergführerin in Deutschland liebt sie das Freeriden im Kleinwalsertal oder Hochtouren in den Westalpen. Dabei zählt der Innominata Grat auf den Mont Blanc an einem Tag zu ihren Highlights.
Den einen Auslöser gab es nicht. Es war eher eine schlüssige Entwicklung. Ich bin privat schon immer gerne in die Berge gegangen: Klettern, Skitouren Eisklettern, Hochtouren.
So konnte ich mein Niveau Schritt für Schritt steigern. In meinem Freundeskreis gibt es einige Bergführer. Dadurch kam der Gedanke automatisch, die Bergführer*innen-Ausbildung zu starten. Als Bergführerin zu arbeiten, konnte ich mir gut als Teilzeitjob neben meinem Bürojob vorstellen.