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Entspannter Schlaf im Camper

Entspannter Schlaf im Camper – so wird es auch unterwegs gemütlich.

Am besten schläft man doch immer noch in seinem eigenen Bett. Doch was, wenn ich es nicht mit in den Camping-Urlaub nehmen kann? Dann heißt es nach möglichen Alternativen suchen, die ein ähnlich entspanntes Schlaferlebnis bieten können.

In diesem Blog stellen wir unterschiedliche Bettzeug-Varianten vor, erläutern Vor- und Nachteile und stellen euch eine super Alternative von deuter vor, die nahezu alle Bedürfnisse unter einer „Bettdecke“ vereint.


Auch im Camper-Bikeurlaub schlafen wie zu Hause. Ist das möglich?

Auf an den Gardasee. Endlich einmal wieder mit Freunden und Hund ein langes Wochenende verbringen. Berge, See, Biken und Dolce Vita – es ist genau diese Kombination, die den Gardasee auch nach Jahren noch immer verlockend macht. Also schnappen wir uns unseren umgebauten T5 Van und packen für vier Tage. Und hier stellte sich für uns bisher immer die Frage: Was nehmen wir mit, um in unserem Bus so entspannt und gemütlich wie zu Hause schlafen zu können? Bettzeug, Schlafsack oder Decken?


Bettdecke, Decke oder Schlafsack? Was sind die Vor- und Nachteile?

Das Thema ist heiß diskutiert und spaltet die Camper-Fraktion in drei Lager: die, die praktischen Schlafsäcke bevorzugen, die, die auf gemütliche Bettdecken nicht verzichten wollen und die, die die Flexibilität von Decken durch und durch zu schätzen gelernt haben. Einen eindeutigen Sieger gibt es scheinbar nicht, denn fragt man einmal genauer nach, gibt es bei allen drei Varianten Vor- und Nachteile.

Bettdecken – kuschelig, aber sehr voluminös

Eines ist ganz klar, das schönste Schlafgefühl hat man sicherlich unter der eigenen Bettdecke. Nimmt man dann noch die frisch gewaschene Lieblingsbettwäsche mit, fühlt es sich fast wie zu Hause an. Den Temperaturunterschieden von Frühling bis Herbst kann man mit dünnen Sommer- oder dickeren Daunenbettdecken entgegenwirken. Auch bietet die Bettdecke viel Bewegungsfreiheit für unruhige Schläfer oder die, die gerne Beinfreiheit haben. Allerdings hat dieser Luxus auch seine Nachteile. Zum einen sind Daunendecken sehr empfindlich gegen Luftfeuchtigkeit, die über Nacht durch den Taupunkt steigt oder bei feuchtem Wetter von außen eindringt. Die kleinen Daunen können durch ihre feinen Verästelungen das Dreifache ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit „anziehen“ und verlieren damit ihre Funktion. Aber auch Bettdecken mit anderen natürlichen oder synthetischen Füllungen können oft klamm sein und brauchen recht lang zum Trocknen. Ein weiterer Nachteil der eigenen Bettdecken ist das Stauvolumen. Sie lassen sich nicht gut komprimieren und nehmen daher viel Platz im Camper oder Van weg. Zudem sind sie äußerst schmutzempfindlich und wirklich nur für den Innenraum geeignet.

Decken – multifunktional, aber bedingt einsatzfähig

Von der leichten Tagesdecke aus Baumwolle über Fleece-Plaids aus synthetischen Fasern bis hin zur hochwertigen Woll- und Naturhaardecke. Hier gibt es keine Grenzen und für jeden Geschmack, jede Temperatur und jeden Anwendungszweck eine passende Lösung. Decken-Fans schätzen genau diese Multifunktionalität und Flexibilität. Und so reist der ein oder andere eben je nach Temperatur mit dünner oder dickerer Decke, die dann mit einem Bettbezug zur Bettdecke umfunktioniert werden kann. Auch sind Decken oft als „Notfall-Kit“ für die kalten Nächte im Einsatz – ob als zusätzlicher Überwurf über die Bettdecke oder den Schlafsack oder als wärmender Umhang für den lauschig kühlen Abend unter dem Sternenhimmel. Dennoch haben Decken keine Superkräfte, denn auch die wärmste Wolldecke erzeugt bei kalten Temperaturen kein angenehmes Wohlfühlklima mehr. Zudem ist ihr Volumen, ähnlich den Bettdecken, recht umfänglich, beansprucht viel Stauraum und ist aufgrund der aufgerauten Materialität leicht schmutzempfänglich.

Schlafsack – praktisch, aber meist unkomfortabel

Dann bleibt noch der Schlafsack. Eigentlich ein Alleskönner. Lässt sich auf das kleinste Maß komprimieren und leicht verstauen, ist auch im harten Winter schön warm und hält die Kälte rundum ab, kann dank strapazierfähigem Material im und außerhalb des Campers oder Vans genutzt werden und ist geschlossen als Schlafsack oder offen als Decke verwendbar. Doch dabei gibt es aber eben auch Einschränkungen, deren Ursachen im eigentlichen Anwendungszweck des Schlafsacks liegen: Schlafsäcke in Mumienform sind meist schmal geschnitten, um die Wärme möglichst lang im Inneren zu halten. Da die Funktion im Vordergrund steht, ist die Beinfreiheit, die wir unter Decken haben, hier recht eingeschränkt. Strapazierfähiges, unempfindliches Material ist für einen Schlafsack wichtig, lässt jedoch die Gemütlichkeit und Textur einer Bettdecke vermissen. Zudem trifft auch hier das Problem mit der Daune und der Feuchtigkeit zu. Auch sollte man den Schlafsack nicht zu oft reinigen, damit die Füllung nicht zu schnell ihre Funktion einbüßt. Und will man an wärmeren Tagen den geöffneten Schlafsack als Zudecke verwenden, stört meist die konische Form und das herumhängende Kopfteil.

Warum bietet ein Deckenschlafsack die optimale Lösung?

Auch wir hatten bis zu diesem Campingausflug unterschiedliche Favoriten. Ich wollte nie ohne meine Luxus-Daunenbettdecke, Jan bevorzugte die eher spartanische Lösung des Schlafsacks. Doch dieses Mal hatten wir den deuter Orbit SQ zum Testen mit im Gepäck. Einen Deckenschlafsack, der speziell für die Bedürfnisse der Camper und Vanlife-Anhänger entwickelt wurde. Und der die Vorteile der einzelnen Alternativen in sich vereint.

Als Erstes besticht die Optik. Das matte, weiche und dennoch robuste Außenmaterial des Deckenschlafsacks fasst sich angenehm an und ist aus 100 % recycelten Materialien. Zudem vermittelt der Orbis SQ, anders als „normale“ Schlafsäcke, einen coolen, lifestyligen Look. Und auch in Sachen Funktionalität punktet er. Dank Doppelreißverschluss-Konstruktion kann der Orbit SQ geöffnet als Decke, als Schlafsack für kältere Nächte oder gekoppelt als Doppelschlafsack oder Doppeldecke mit dem Partner sowohl drin und draußen verwendet werden. Somit deckt die Allzweckwaffe alle Anwendungsbereiche beim Camping ab.

So weit so gut. Aber was ist jetzt mit dem Schlafgefühl? Kommt er an meine Daunenbettdecke ran? Noch bin ich skeptisch. Doch nach der ersten Nacht muss ich zugeben, dass dank High-Loft Hollowfibre-Füllung ein extrem angenehmes Wärmeklima im Schlafsack herrscht. Und auch der weiche Innenbezug aus Baumwoll-Mischgewebe sorgt für ein weiches, angenehmes Gefühl auf der Haut. Fast wie Bettwäsche. Vor allem am Kopfteil, auf den ich mein Gesicht bette, spüre ich den Unterschied zu normalen Schlafsäcken. Ein zusätzliches Plus: Das Kopfteil kann abgetrennt und separat gewaschen werden, sodass es bei jedem neuen Ausflug nach zu Hause duftet. Zudem habe ich dank des geraden Schnitts ausreichend Beinfreiheit, was mir, da ich die Füße nachts nicht stillhalten kann, besonders wichtig ist. Und wenn es mal kühler sein sollte, ziehe ich einfach an den Schnürzügen der Kapuze und halte damit die Wärme im Inneren.

In Sachen Komfort und Funktionalität stellt der Orbit SQ eine wirkliche Alternative bzw. ein Upgrade zu unseren bisherigen Lösungen dar. Und spätestens in Sachen Packmaß wird es knapp für meine Daunen-Bettdecken-Variante, denn der Deckenschlafsack lässt sich platzsparend in den Packsack stopfen und problemlos in der Schrankwand verstauen.

Nach vier Tagen intensiver Testphase steht fest: Wir begrüßen ein neues Mitglied in unserer Vanlife-Familie. Der Deckenschlafsack Orbit SQ hat uns in allen Bereichen überzeugt. Und außerdem passt er farblich auch noch 1a zu Jans Outfit und unserem Hund. Damit haben wir „gleich mehrere Fliegen mit einer Decke“ geschlagen.

Hier geht’s zum Orbit 

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