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Hip Bag oder Backpack

HIP BAG ODER BACKPACK

Über Vorlieben lässt sich streiten. Über die Vor- und Nachteile auf Bike-Touren nicht. 

Sag‘ mir, mit welcher Ausrüstung du unterwegs bist – und ich sage dir, wer du bist! So vielfältig wie die Bike-Typen sind längst auch die Transportmöglichkeiten für alles, was man auf großen und kleinen Touren braucht. Kompakte Hüfttaschen sind hip. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“, pfeifen Minimalisten auf den Rucksack, verstauen das Nötigste kompakt in der Hip Bag und genießen die unbeschwerte Freiheit. Doch sind Rucksäcke damit überflüssig? Es kommt darauf an: auf die Art der Tour, auf die Länge, auf Ausrüstung und Proviant … und wie so oft bei Outdoor-Sportarten, auch aufs Wetter. 


Freier Rücken – weniger schwitzen mit Hip Bag  

Der unbestritten dickste Pluspunkt von Hip Bags: Die Luft kann ungehindert um den Rücken fächeln. Das sorgt für ein angenehmes Betriebsklima auf Tour. Gerade an heißen Sommertagen gilt: Ein freier Rücken kann entzücken. Selbst Rucksäcke mit ausgefeilten Belüftungssystemen können da nicht mithalten.  
 

Platzfrage: Leichte Hip Bag oder Raumwunder Rucksack? 

Klar, oben ohne (Rucksack oder Hip Bag ) fährt es sich am entspanntesten. Doch auch wenn die meisten Bikes mit einem oder zwei Haltern für Trinkflaschen ausgerüstet sind und mancher Carbon-Bolide im Rahmen sogar Stauraum für Schlauch, Pumpe und Notfall-Werkzeug bietet – mit jedem Kilometer Entfernung vom Zuhause und der Zivilisation wächst der Bedarf an Utensilien, die nicht am Bike Platz haben. Also, wohin damit? Hip Bags eignen sich gut für kurze und mittellange Bike-Touren. Hüfttaschen wie die deuter Pulse 3 oder Pulse 5 bieten locker Platz für eine Trinkblase (bis 1,5 l), ein, zwei Energieriegel, Reparatur-Kits, Mini-Pumpe und Handy. Idealerweise ist das Wetter bei Bike-Abenteuern mit Hip Bag warm und beständig. Denn viel mehr als zusätzlich eine leichte Wind- oder Regenjacke mit minimalen Packmaßen hat in den Hüfttaschen mit drei bis fünf Liter Volumen nicht Platz. Werden Regenhose, Wechsel-Shirt oder gar noch eine warme Isolationsjacke erforderlich, führt am Rucksack als mobilem „Kleiderschrank“ kein Weg vorbei. 

Alles easy – unkompliziertes Handling von Hip Bags 

Ein weiterer Vorteil im Vergleich zum Rucksack: Um zum Mini-Tool oder zum Smartphone zu greifen, musst du die Gürteltasche nicht abnehmen. Einfach den Gurt lockern und nach vorne drehen. Schon hast du alles übersichtlich wie in einem Bauchladen vor dir: Ersatzschlauch, Pumpe, Riegel, Werkzeug, Handy, Karte. 

Schwertransport: Rucksäcke im Vorteil 

Auch wenn sich notfalls so einiges reinstopfen lässt – deine Hip Bag solltest du möglichst nicht überladen. Sonst leidet der Tragekomfort. Im Zweifel ist ein leichter Rucksack die bessere Alternative. In Bike-Rucksäcken lässt sich nicht nur mehr Equipment, sondern auch mehr Gewicht gleichmäßiger verteilt transportieren. Wie Rucksäcke lassen sich auch Hip Bags gut mit Trinkblasen kombinieren – eine deutlich hygienischere Lösung als eine staubige oder vermatschte Trinkflasche am Bike. Nicht immer besteht auf langen Touren die Möglichkeit, Trinkwasser nachzufüllen. Auch das reduziert den Platz und treibt das Gewicht nach oben. Willst du mehr als 1,5 l Flüssigkeit bunkern, sind Rucksäcke die schlauere Lösung. 

 

Die große (Bewegungs-)Freiheit mit Hip Bag  

Feel free, fühl dich frei! Gerade bei rasanten Moves im Bikepark oder auf knackigen Downhill-Trails bieten Hip Bags maximale Bewegungsfreiheit. Der Körperschwerpunkt liegt tiefer als mit Rucksack, was die Kurvenlage verbessert und die Sicherheit erhöht. Entscheidend ist ein möglichst kompakter Sitz am Körper. Dafür sollte der Hüftgurt nicht zu schmal sein. Dieser hilft, das Gewicht ausgewogen zu verteilen und sorgt für einen stabilen Halt und hohen Tragekomfort. 

 

Crash auf dem Trail – Rucksack als Retter 

Wenn’s kracht, sind Fahrer*innen mit Rucksack klar im Vorteil. Selbst ohne integrierte Protektoren bieten Bike-Rucksäcke einen gewissen Rückenschutz. Je nach Fahrstil, Risikofreude und Gelände ist bei Ritten mit Hip Bag  eine Kombination mit Rückenprotektor sinnvoll, gerade im Bikepark. 

Fazit: Rucksack oder Hip Bag? Warum entscheiden, wenn man auch beides haben kann? 

Für überschaubare Touren, Bike-Park und Shuttle-Trips im Sommer sind Hip Bags eine luftige und hippe Alternative. Bei langen, anstrengenden Bike-Trips oder Rides, auf denen Wechselkleidung nötig ist, führt am Rucksack kein Weg vorbei. Warum also entscheiden, wenn man beides haben kann? Wichtig ist, dass man auf qualitativ hochwertige und langlebige Produkte setzt, die nachhaltig produziert werden. Die deuter Pulse Hip Bags sind bluesign® zertifiziert und mit dem Grünen Knopf ausgezeichnet. Sie werden klimaneutral produziert und sind, wie alle deuter Produkte seit 2020, PFAS-frei. Alle Details zu den deuter Hip Bag s gibt’s hier.  

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