Our partners

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European Outdoor Conversation Association

European Outdoor Conversation Association

Das grüne Herz der Outdoor-Industrie

Auf einem toten Planeten gibt es kein Business. Deshalb haben wir uns mit 158 weiteren Herstellern von Outdoor-Ausrüstung unter dem Dach der European Outdoor Conversation Association (EOCA) zusammengetan. So unterstützen wir ausgewählte Naturschutzprojekte weltweit. Aktueller Schwerpunkt: der Kampf gegen Plastikmüll. 

Die Natur zu erhalten liegt in unserem ureigenen Interesse. Deshalb investiert deuter gezielt und bewusst nicht nur in neue Produkte, sondern auch in Naturschutz. Das ist es uns wert. Wir initiieren keine eigenen Aktionen, sondern kooperieren mit renommierten und vertrauenswürdigen Organisationen, die sich um die Abwicklung und Auswahl der Umweltschutzprojekte kümmern. Wir halten das für effizienter. Denn in unserer spezialisierten Welt braucht es Menschen, die tief im Thema drinstecken – auch und gerade, wenn es um die Zukunft der Umwelt und Natur geht. Außerdem können wir gemeinsam mehr erreichen – im Kollektiv mit diesen Experten und mit den finanziellen Mitteln und Ideen anderer Unternehmen.

Klimawandel, bedrohte Naturschutzgebiete, Umweltverschmutzung – auch wir als Outdoor-Industrie und Outdoor-Sportler tragen dazu bei. Wir wollen der Natur, mit der wir unseren Lebensunterhalt verdienen und die unser geliebter Spielplatz ist, etwas zurückgeben. Deshalb unterstützen wir als Mitglied der EOCA ausgewählte Naturschutzprojekte weltweit. Die EOCA wurde vor 15 Jahren gegründet. deuter ist 2006 als erster deutscher Sportartikelhersteller dem Verband beigetreten. Denn wir meinen: Erfolgreiche Marken sollten auch nachhaltig sein. Die Anzahl namhafter Outdoor-Hersteller hat sich seitdem deutlich vermehrt.

In den vergangenen 13 Jahren hat die EOCA 121 Naturschutzprojekte mit insgesamt drei Millionen Euro unterstützt. Dazu zählen Instandsetzung von Pfaden in Osttirol und Schottland, natürliche Korridore für Elefanten in Indien, der Schutz von Braunbären in Nordspanien, der Abholz-Stopp eines uralten Waldes in Schweden, der Schutz des Regenwaldes in Brasilien und vieles mehr. Aktuell laufen 17 Projekte. Der Fokus der Maßnahmen liegt darauf, Plastikmüll zu vermeiden und zu reduzieren. 300 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich in der Welt produziert. Acht Millionen davon gelangen jedes Jahr in die Meere. Plastik in den Ozeanen gilt Experten der Vereinten Nationen zufolge als eines der größten aktuellen Umweltprobleme. Daher unterstützen wir die Anstrengungen der EOCA, Plastikmüll aus den Meeren und von den Küsten zu entfernen. Gleichzeitig geht es darum, den Gebrauch von Einwegkunststoffen zu reduzieren.

Auch du kannst dazu beitragen, dass wir künftig wieder mehr intakte Natur um uns haben. Egal ob beim Wandern, beim Mountainbiken, beim Camping, auf Skitour, auf einem Kanu-Trip, beim Klettern, Angeln oder einfach nur bei einem Spaziergang an der frischen Luft – es kommt auch auf dein Verhalten an. Jede Menge Anregungen zu einem rücksichtsvollen Umgang mit der Natur bei deinen Outdoor-Aktivitäten findest du hier: Tipps nachhaltig leben

1 % for the Planet

1 % for the Planet

Prozent-Rechnen für die Natur

Wir müssen unsere wundervolle Natur erhalten. Dafür wollen wir als Unternehmen aktiv etwas tun – permanent. Deshalb hat sich deuter der Initiative „1 % for the Planet“ angeschlossen. Mit unserem Beitrag fördern wir Umweltschutzprojekte weltweit.

„Wenn wir nur immer nehmen, nehmen, nehmen und nichts zurückgeben, werden wir am Ende nichts in den Händen haben“, sagt Yvon Chouinard, Gründer der Outdoor-Marke Patagonia. Fast 20 Jahre ist es jetzt her, dass er sich mit Craig Mathews, einem Experten fürs Fliegenfischen, zusammengesetzt hat. Beide brainstormten über Möglichkeiten zum Erhalt unserer bedrohten Natur und gründeten schließlich „1 % for the Planet“. Der Gedanke dahinter: Unternehmen profitieren mit ihren Produkten von der Umwelt und belasten sie. Sie sollten deshalb etwas für deren Erhaltung und Regeneration tun. Allerdings haben die meisten Unternehmer weder die Zeit noch das Wissen, sich darum zu kümmern. Hier kommt „1 % for the Planet“ ins Spiel. Wahlweise ein Prozent vom Jahresumsatz eines Unternehmens oder ein Anteil einzelner Produktlinien geht als Spende an die Initiative, die damit weltweit ausgewählte und geprüfte Umweltschutzprojekte fördert. Wir spenden 10 % unseres Umsatzes der brandneuen Infiniti Serie. Diese Produktlinie ist aus unserem Nachhaltigkeitskonzept entstanden: Rucksäcke, Bike-Cover, Urban Bags und Dirt Bags aus Stoffresten, die bei der Produktion von drei Millionen deuter Artikeln jährlich anfallen. Eine sinnvolle Sache, finden wir. Die Menge der für die Infiniti Serie verwendeten Stoffe entspricht der Fläche von fünf Fußballfeldern.

„1 % for the Planet“ basiert auf dem Gedanken, dass unsere Welt eine bessere und gesündere sein wird, wenn Menschen wie Unternehmen Verantwortung dafür übernehmen. Jedes Unternehmen kann sich der Initiative anschließen. „1 % for the Planet“ stellt sicher, dass die Beiträge effizient in vertrauenswürdige Projekte investiert werden. Zusätzlich hilft „1 % for the Planet“ seinen Mitgliedern, ihre Business-Strategie auf mehr Nachhaltigkeit auszurichten. Den Ansatz, Unternehmen mit weltweit agierenden NGOs oder Umweltorganisationen zu vernetzen, halten wir für richtungsweisend. Deshalb haben wir uns „1 % for the Planet“ angeschlossen. Letzten Endes können wir durch diese Partnerschaft sicher sein, dass unsere Spende einen überregionalen bzw. globalen Einfluss hat. Doch auch Privatpersonen können sich „1 % for the Planet“ anschließen. Hier erfährst du mehr darüber.

„Jedes zeitgemäß agierende Unternehmen sollte einsehen, dass es nicht damit getan ist, unseren Planeten auszubeuten und die Profite der Aktionäre zu maximieren“, sagt Yvon Chouinard. Den Beitrag für „1 % for the Planet“ betrachtet er sozusagen als Eintrittsgebühr, mit der wir auf dieser Erde Geschäfte machen dürfen. Als Unternehmen für Outdoor-Ausrüstung stehen wir dieser Idee besonders nahe. Mit unserer Mitgliedschaft wollen wir unseren Kunden und Mitarbeitern zeigen: Wir haben verstanden. Denn ein kleines Gedankenspiel zeigt: Würden sich die 100 umsatzstärksten Unternehmen weltweit beteiligen, würden sich alleine daraus weit über 100 Milliarden jährlich für Umweltprojekte generieren lassen.

Bis zu einer so großen Summe ist es noch ein weiter Weg. Doch immerhin hat sich „1 % for the Planet“ in den letzten 20 Jahren zu einer der angesehensten Umweltschutzinitiativen weltweit entwickelt. Mehr als 3000 Unternehmen unterschiedlichster Größe haben sich angeschlossen. Sie beweisen: Zusammen sind wir stark. Mit mehr als einer Viertelmilliarde US-Dollar wurden bislang Nonprofit-Umweltschutzprojekte gefördert. Jedes Produkt der deuter Infiniti Serie trägt zu dieser erfolgreichen Bewegung bei. Das motiviert uns. „1 % for the Planet“ unterstützt sorgfältig ausgewählte Partner, die sich mit bewährten Methoden in sechs Bereichen des Umweltschutzes engagieren: Klimaschutz, Landschaftsschutz, sauberes Wasser, Ernährung, Vermeidung von Verschmutzung, Wildlife und Biodiversität.

Mehr über einzelne Projekte erfährst du hier: https://www.onepercentfortheplanet.org/stories

Nepalhilfe

Nepalhilfe

Mit Begeisterung anpacken

Nepal – eines der imposantesten Ziele für Rucksacktouren weltweit. Für uns ist die Region weit mehr. Mehr als ein kolossaler Freizeitpark für Outdoor-Aktivitäten. Seit vielen Jahren unterstützt deuter die Nepalhilfe Beilngries. Ein kleiner, verantwortungsvoller Freundschaftsdienst für ein Land, das unzähligen Bergbegeisterten aus Europa schon so viel gegeben hat. 

Was für uns Wanderer ein Achttausender im Himalaya ist wirtschaftlich gesehen Deutschland für die Nepali: ein schier unermesslich hoher Gipfel. Gemessen am Bruttosozialprodukt pro Kopf liegt Deutschland weltweit an fünfter Stelle, Nepal auf Rang 91. Ein Dimensionensprung wie von den dschungelbewachsenen Vorhügeln des Himalayas auf die eisige Spitze des Everest. Indem wir die Nepalhilfe Beilngries unterstützen, wollen wir zeigen: Wir tragen alle Verantwortung für die Regionen, die wir bereisen. Wir wollen dem Land zumindest ein klein wenig von dem zurückgeben, was es uns Bergsteigern und Trekking-Enthusiasten mit seiner Gastfreundschaft und großartigen Natur regelmäßig gibt. 

Die Nepalhilfe gibt es schon seit fast 30 Jahren. Mit beeindruckenden Bildern riesiger Berge und lächelnder Menschen kamen die vier Beilngrieser Polizisten Christian Thumann, Manfred Lindner sowie Karl und Michael Rebele 1992 von ihrer Trekking-Reise nach Nepal zurück. In einem Diavortrag präsentierten sie daheim ihre Erlebnisse – und sammelten dabei 3000 D-Mark – das Startkapital für die Nepalhilfe Beilgries. Aus der einmaligen Spendenaktion wurde ein langfristiges Hilfsprojekt, das in den letzten 29 Jahren den Bau von 28 Schulen, eines Kinderhauses, zwei Krankenhäusern, einer Blutbank, die Finanzierung mehrerer Krankenwagen und vieles mehr ermöglicht hat. Einige der ersten Schüler der von der NHB errichteten Schulen, arbeiten mittlerweile selbst als Lehrer vor Ort.

 

Prominente Bergsteiger wie Gerlinde Kaltenbrunner, Ralf Dujmovits und Hans Kammerlander sind der Nepalhilfe verbunden. Sie halten unter anderem Vorträge und liefern Fotos von ihren Reisen für den traditionell erscheinenden Kalender der Nepalhilfe.

Den Kalender kannst du online hier bestellen.

 

Die Lebensverhältnisse können sich nur verbessern, wenn sich auch Bildung, medizinische Versorgung und sanitäre Standards verbessern. Eine Hebung des Lebensstandards kann nur von innen erreicht werden. In der Vergangenheit blieb vielen schulpflichtigen Kindern in Nepal eine fundierte Bildung verwehrt, weil Schulen für viele unbezahlbar, oder schlicht zu weit entfernt waren. Die von der Nepalhilfe unterstützten Schulprojekte sollen das ändern. Unter anderem mit der Hilfe von deuter wurde die Shanti Nikunja Schule in Kathmandu neu errichtet. Zum Start spendeten wir ca. 30.000€ für den Bau des Gebäudes sowie 300 Schulrucksäcke und Federmäppchen. Seither sprechen die Einheimischen bisweilen von der „deuter Schule“ im Herzen von Katmandu. Auch ein E-Learning-Center zum Erlernen von Fremdsprachen wurde mit unserer finanziellen Unterstützung eingerichtet.

Seit 2013 unterstützt deuter die Nepalhilfe jährlich mit finanziellen Mitteln und spendet Rucksäcke, Schlafsäcke und Accessoires je nach Bedarf.  So konnten Projekte wie die in Kubinde, etwa 80 Kilometer östlich von Kathmandu, gerade neu entstandene Krankenstation realisiert werden. Sie ersetzt die zuvor bestehende Einrichtung, die durch das Erdbeben 2015 völlig zerstört wurde. Zudem wird derzeit in Siranchour eine Elementarschule gebaut. Ein weiteres Projekt ist ein Tagesbetreuungshaus für Menschen mit körperlich und geistiger Behinderung in Lubhu. Dieses wird im Frühsommer 2021 eingeweiht.

Weitere Neuigkeiten findest Du hier: nepalhilfe-beilngries.de/neuigkeiten/2021/

 

Nepalhilfe Beilngries 

Visit deuter Schule

Blackpackers

Blackpackers

Outdoor Sport - (K)eine Frage der Hautfarbe

Outdoor-Aktivitäten betreiben zu können, ist global gesehen immer noch ein Privileg. Dabei ist Sport in der Natur eine wertvolle Schule fürs Leben und kann soziale Schranken öffnen. Die Organisation Blackpackers in Colorado setzt sich genau dafür ein. Wir unterstützen sie.

Unsere Gesellschaft ist bunt. Hautfarbe, Berufe, Nationalitäten, Religionen, Lebensweisen, … am Ende bereichert uns diese Vielfalt. Spiegelt sich diese Mixtur auch im Outdoor-Sport wider? Wenn wir ehrlich sind, tut sie das allenfalls bedingt. Ja, es mag auch daran liegen, dass manche Gruppen in unserer Gesellschaft kein gesteigertes Interesse am Outdoor-Sport zeigen. Oft liegt es aber auch an den hohen Hürden, die den Zugang zum Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten erschweren. Diese Hürden will die Non-Profit-Organisation Blackpackers senken. Eine gute Sache, finden wir!

Mehr Informationen zu Blackpackers findest Du hier: https://www.coblackpackers.com/

Wir unterstützen Blackpackers seit 2020 finanziell und mit unserer Ausrüstung. Die Initiative mit Sitz in Colorado/USA setzt sich bei Outdoor-Aktivitäten für eine Gleichstellung jener ein, die wirtschaftlich und sozial weniger privilegiert sind. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf den People of Colour. Sie sind bei Outdoor-Aktivitäten in Amerika deutlich unterrepräsentiert. Blackpackers ist ein treffendes Wortspiel – black und backpacker. Die Non-Profit-Organisation setzt sich dafür ein, Interessierten Ausrüstung sowie Outdoor-Ausflüge und -Ausbildung gratis oder zu ermäßigten Kosten anzubieten. In einem zweiten Schritt geht es darum, diesen Menschen Praktika zu ermöglichen und ihnen Jobs in der Outdoor-Branche zu vermitteln. Eine Idee, die sich in den 360°-Responsibility-Ansatz von deuter wunderbar integriert. Denn sich verantwortungsvoll für eine nachhaltige Firmenphilosophie einzusetzen, endet für uns nicht bei fairen Bedingungen in den Produktionsprozessen und Produktionsketten oder dem Einsatz für Naturschutzprojekte.

Outdoor-Sport ist viel mehr als nur aktive, schöne Naturerfahrung. Outdoor-Sport lässt sich hervorragend als Instrument für soziale Integration nutzen. Und er hilft zu persönlicher Stärke zu finden – körperlich wie mental. Längst nicht alle haben die Zeit, das Geld und die entsprechenden sozialen Kontakte, um Outdoor-Aktivitäten nachgehen zu können. Dabei ist Outdoor-Sport ein enorm wirksames Mittel, mit dem jeder Mensch seine natürlichen Wurzeln stärken und pflegen kann. Egal ob Wandern, Klettern, Biken, Wassersport oder welche Natursportarten auch immer – sie kräftigen nicht nur die Muskeln, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zu einer positiven psychischen Entwicklung und Persönlichkeitsbildung. Sie fördern das Selbstvertrauen, die Fähigkeit zur Teamarbeit und das Verantwortungsgefühl, sie erleichtern soziales Lernen und können helfen, nicht auf die schiefe Bahn zu geraten, sondern den rechten Weg wiederzufinden.

Blackpackers hat es sich zur Aufgabe gemacht, sozial benachteiligte Gruppen für den Outdoor-Sport zu begeistern, ihnen den Zugang dazu zu erleichtern und sie bei ihren Aktivitäten zu fördern. Ein Projekt, das eigentlich auch in Deutschland Schule machen könnte. Patricia Cameron, Gründerin von Blackpackers und selbst Afroamerikanerin, sagt: „Draußen in der Natur etwas zu unternehmen, ist auch eine Aktivität der Schwarzen. Sie mögen dabei noch unterrepräsentiert sein, aber das Interesse ist vorhanden.“ Im Sommer 2020 hat Patricia allein mit Rucksack und Zelt den 485 Meilen langen Colorado Trail unter die Sohlen ihrer Wanderschuhe genommen. Die Kameradschaft und Hilfsbereitschaft, die sie auf dem Fernwander-Trail erfahren hat, war für sie eine Hoffnung säende Offenbarung. Obwohl sie solo auf Tour war, fühlte sich Patricia selten allein. Am Ziel in Durango angekommen, sagte sie: „Die Erlebnisse auf dem Trail haben mir den Glauben an die Menschlichkeit wiedergegeben.“