
Fünf schnelle Skitouren nach Feierabend in den Bayerischen Voralpen und im Allgäu
Eine atemberaubende Mehrtagesskitour für Abenteurer
Der Atem in der kalten Luft, das knatschende Geräusch unter den Ski, eine weiße Winterlandschaft und eine traumhafte Abfahrt durch den soften Tiefschnee. Skitouren können traumhaft schön sein. Sie können aber auch schnell zum Albtraum werden, wenn man schlecht vorbereitet ist oder nicht weiß, wie man im Ernstfall mit der Sicherheitsausrüstung umgehen muss.
Um das Skitourengehen richtig genießen zu können, empfehlen wir zuvor an einem ein- oder mehrtägigen Lawinenkurs teilzunehmen und deine Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen. Denn mit dem Klimawandel verändern sich leider auch ständig die Schnee- und Wetterverhältnisse.
Hier findet ihr drei Empfehlung für einen Lawinenkurs:
1. Die besten Lawinenkurse in den Alpen:
Lawinencamp Bayern - Lawinenkurs buchen (lawinenkurse.de)
2. zwei Tage Lawinenkurs mit Bergführer:
2 Tage Lawinenkurs mit Bergführer | Alpinschule Garmisch (alpinschule-garmisch.de)
3. ein Tag - Kurs für Einsteiger:
Lawinenkurs Einsteiger - Fit für den Winter (mountain-elements.com)
Zusätzlich können wir dir die App White Risk ans Herz legen, damit du über die aktuellen Schneeverhältnisse und rechtzeitig über mögliche Gefahren informiert wirst! Außerdem hilft dir White Risk bei der Planung und Umsetzung deiner Tour und erweitert dein Wissen über Lawinen.
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Wenn du ein begeisterter Skitourengeher*in bist und nach neuen Herausforderungen suchst, dann sind Mehrtagesskitouren genau das Richtige für dich. Skitouren bieten dir atemberaubende Landschaften und die Möglichkeit, deine Skifahrkünste zu verbessern und dich neuen Herausforderungen zu stellen.
Deshalb haben wir dir eine beliebte Mehrtagesskitour herausgesucht:
Haute route - frankreich/schweiz
Die Haute Route ist wohl eine der bekanntesten und anspruchsvollsten Mehrtagesskitouren in den Alpen. Sie führt sich über 180 Kilometer von Chamonix in Frankreich über zahlreiche Dreitausender nach Zermatt in der Schweiz. Auf dieser Tour kannst du majestätische Gletscher, beeindruckende Berggipfel und malerische Täler erleben. Diese anspruchsvolle Strecke fordert gute Skifahrkünste und Erfahrung im Umgang mit alpinem Gelände. Die Mehrtagesskitour kann in sechs Etappen eingeteilt werden:
1. Etappe: Von Chamonix zum Refuge d´Agentière
Aufstieg: 200 Höhenmeter
Abstieg: 600 Höhenmeter
2. Etappe: von Refuge d´Agentière nach Bourg-Saint-Pierre
Schwierigkeitsgrad: Schwer, 7 Stunden, 16,5 Kilometer
Aufstieg: 1.000 Höhenmeter
Abstieg: 2.300 Höhenmeter
3. Etappe: von Bourg-Saint-Pierre nach Cabane de Valsorey
Aufstieg: 1.400 Höhenmeter
Abstieg: 20 Höhenmeter
4. Etappe: von Cabane de Valsorey nach Cabane de Chanrion
Schwierigkeitsgrad: Schwer, 6 Stunden, 8,8 Kilometer
Aufstieg: 900 Höhenmeter
Abstieg: 1.900 Höhenmeter
5. Etappe: von Cabane de Valsorey nach Cabane des Vignettes
Schwierigkeitsgrad: Schwer, 7 Stunden, 9,4 Kilometer
Aufstieg: 1.400 Höhenmeter
Abstieg: 700 Höhenmeter
6. Etappe: von Cabane des Vignettes nach Zermatt
Schwierigkeitsgrad: Schwer, 9 Stunden, 27,6 Kilometer
Aufstieg: 1.400 Höhenmeter
Abstieg: 2.400 Höhenmeter
Hier gelangst du zu den insgesamt 6 Etappen der Haute Route, mit einer genaueren Übersicht: Haute Route: Die Königin der Skitouren - Bergwelten

Das solltest du dabeihaben:
· Sonde, Schaufel, LVS-Gerät
· Harscheisen, Pickel, Seil
· Wechselkleidung: Shirt, dicke Handschuhe, wasser- und winddichte Jacke/Hose, Mütze, Stirnband, Buff, Wechsel-
Socken
· Sonnencreme
· Sonnen- bzw. Gletscherbrille, am besten selbsttönend
· Skibrille
· Helm
· Trinkflasche oder -blase mit mindestens einen Liter Flüssigkeit. Kleiner Tipp: Thermoskanne mit Tee
· Elektrolyt-/Magnesium Tabletten
· Notfallset: Erste-Hilfe-Paket, Rettungsdecke
· Blasenpflaster
· Kopfschmerztabletten
· Ausweis, Bargeld, Ec Karte
· Handy mit Notfallnummern und Telefonnummern umliegender Hütten
· Zur Orientierung im Gelände und Lawinenprävention empfehlen wir die App White Risk
· Stirnlampe, GPS-Gerät, Kartenmaterial
· Tourenführer
· Snacks (Nüsse und Riegel)
· Reparaturset (Schraubenzieher, Kabelbinder…)
· Ggf. Schlafsack
· Teste deine Ausrüstung zuvor auf einer einfachen, kurzen Tour
· Rucksack z.B. den Airbag-Rucksack Alproof Tour

Warum einen Airbag-Rucksack?
Jede Lawine bedeutet absolute Lebensgefahr – unabhängig von der Ausrüstung. Auch mit einem Airbag-Rucksack gibt es Situationen, bei denen die Überlebungschancen schlecht stehen. Deshalb sollte der Airbag-Rucksack nicht dazu anregen, größere Risiken einzugehen. Überlebenswichtig ist vielmehr, die Gefahr für einen Lawinenabgang grundsätzlich zu minimieren. Basis dafür ist eine fundierte Lawinenausbildung, sorgfältige Tourenplanung, regelmäßiges LVS-Training, Mut eigene Bedenken gegenüber den Tourenpartner auszusprechen sowie die Bereitschaft im Gelände umzukehren. Ein Restrisiko bleibt jedoch immer. Hier tragen Notfallequipment und Airbag-Rucksack dazu bei, die Anzahl der Verschüttungen mit fatalen Ausfällen zu reduzieren.
Facts über den deuter Airbag-Rucksack Alproof Tour:
- Hat das leichteste elektrische Airbag-System, was es zurzeit am Markt gibt (1.140 Gramm)
- Ein leistungsstarker Motor sorgt für 162-Liter Volumen in nur drei Sekunden
- ISPO Award 2022 Gewinner
- Bietet dir einen hohen dynamischen Auftrieb
- Ist kälteunempfindlich und 500.000-mal aufladbar
- Der Skitouren Airbag-Rucksack bietet einen hohen Tragekomfort, viel Bewegungsfreiheit und durchdachte
Funktionen
Falls du noch Lust auf weitere Tipps rund um deine Tourenplanung hast, dann schau doch mal hier vorbei. Ob zum Thema Erste-Hilfe, Ernährung, Verhaltensregeln, nachhaltiges Reisen oder Rezepte – wir bieten dir ein Rundum-Info-Paket für dein nächstes Abenteuer!
Viel Spaß und „safety first“!









