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Mountainbike-Kurse Kids

Alles über Mountainbike-Kurse für Kids

Sanne Moritz führt mit ihrer Mountainbike-Schule „Trailglück“ Mountainbike-Kurse für Kinder und Familien durch. Über zwei Jahre war sie zusammen mit den Kindern des Mountainbike Freiburg e.V. maßgeblich an der Entwicklung und am Test der Prototypen des ersten TÜV/GS-zertifizierten Protektor-Rucksack für Kinder, dem deuter Attack 8 JR, beteiligt. Er ist der optimale Begleiter für den Bike-Nachwuchs, der sich im Bike-Park oder auf den Trails im Wald ausprobieren und den Großen nacheifern will. Die Kids wurden für ihre Arbeit belohnt und mit dem neuen deuter Protektoren-Rucksack Attack 8 JR ausgestattet.

Sanne, Du bietest mit Deiner Mountainbike-Schule Trailglück Mountainbike-Kurse für Kinder und Familien an – magst Du Dich und Dein Konzept kurz vorstellen?

Ich bin Sanne, 33 Jahre alt, Mama einer eineinhalbjährigen Tochter, aufgewachsen am Bodensee und nun seit einigen Jahren im schönen Freiburg im Schwarzwald zu Hause. Ich bin ausgebildete Geoökologin, Skilehrerin und zertifizierter Mountainbike Guide. Seit über 15 Jahren habe ich Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kinder- und Erwachsenengruppen und viel Freude und Spaß daran, das Biken zu vermitteln. Aktuell biete ich vor allem Kurse für Kinder und Familien im Bikebereich an.

Mir macht es einfach unglaublich viel Freude, mein Wissen und meine Begeisterung für diese Sportart und das Naturerlebnis weitergeben zu können.

Auf dem Rad werden sportliche, soziale, gemeinschaftliche und naturverbundene Elemente erlernt. Die Beherrschung des Mountainbikes fördert zugleich die Sicherheit an der Teilnahme im Straßenverkehr. Radfahren verbindet und ist noch dazu ein nachhaltiges Fortbewegungsmittel, das die Bewegung der Kinder spielerisch fördert. Es geht um Koordination, Gleichgewicht, Mut und Vertrauen. Gerade in Zeiten von Home-Schooling und Home-Office ist Bewegung in der Natur für Kinder besonders wichtig. In unseren Kursen lernen wir zusammen spielerisch unser Mountainbike kennen und wenden das Erlernte auf den Vereinsstrecken des Mountainbike-Freiburg e.V. an. Freude an der Bewegung, Spaß an der frischen Luft und im Wald, sowie die Beziehungen untereinander und der respektvolle Umgang mit der Natur ist uns bei „Trailglück“ besonders wichtig.
Warum tut Mountainbiken Kindern gut?

Frische Luft, Bewegung und natürlich ganz viel Spaß: Braucht es mehr Gründe, um mit Kindern auf eine Mountainbike-Tour zu gehen? Beim Mountainbiken werden Kinder sportlich und koordinativ gefördert, sie trainieren Ausdauer und Balance, verbessern ihre Konzentrationsfähigkeit und stärken ganz nebenbei ihr Selbstbewusstsein.

Das Wichtigste ist aber: Der Spaß – und der sollte beim Mountainbiken mit Kindern immer im Vordergrund stehen! Den finden Kinder nicht im Erreichen möglichst vieler Höhenmeter, sondern einfach, indem sie mit ihrer Familie oder Freunden und ihrem Bike ungebremst durch Matschpfützen fahren dürfen, spannende, schmale Wege durch den Wald erkunden und über kleine Hügel oder eine selbstgebaute Holzrampe springen können. Es muss nicht gleich die perfekte Biketour in den Alpen sein oder der coolste Bikepark – auch im nahgelegenen Wald oder im Stadtpark finden sich kleine Lehmhügel, sanfte Bodenwellen, schmale Wiesentrails und spaßige Fahrten auf der Schotterpiste.

Wie begeistere ich Kinder fürs Mountainbiken?

Am besten mit der eigenen Begeisterung fürs Mountainbiken, viel Geduld und Spaß. Die Kinder sollten auf jeden Fall aus eigenem Interesse Lust aufs Mountainbiken haben. Begeistern kann man sie, indem man in einer Gruppe mit Gleichgesinnten loszieht und sich so gegenseitig motiviert und Tipps geben kann. Begeisterung entsteht auch durch das Erlernen von Neuem und durch das Meistern von Herausforderungen gemeinsam in der Gruppe. Wichtig bei Kindern ist es, dass die Fahrtechnik spielerisch vermittelt wird, d.h. immer wieder kleine Spiele in die Tour mit einbauen. Und wenn die Kinder mal Lust auf Fangen oder einfach im Wald spielen haben, dann lasst sie spielen und toben. Auch das ist wichtig, bei einer Mountainbike-Tour.

Ab welchem Alter können Kinder mit dem Mountainbiken beginnen?

Eigentlich so früh wie möglich! Sobald das Kind Interesse und Lust hat, aufs Mountainbike zu steigen. Das Laufrad ist die perfekte Vorbereitung fürs spätere Mountainbiken, denn dabei lernt das Kind eine gute Balance. Ein Kind, das bereits mit dem Laufrad über Wald- und Schotterwege gefahren ist, bekommt ganz automatisch ein Gefühl für die verschiedenen Untergründe und die richtige Balance auf dem Rad. Der Umstieg aufs richtige Fahrrad ist in den meisten Fällen dann ein Kinderspiel. Unsere Kurse bei „Trailglück“ sind für Kinder ab 6 Jahren geeignet.
Welche Ausrüstung braucht der MTB-Nachwuchs?

Es muss nicht gleich die Luxus-Ausstattung sein, damit das Kind zum Moutainbike-Fan wird. Wenn ein sechsjähriges Kind mit Fullface-Helm auf eine ganz normale Mountainbike-Tour geschickt wird, bei der es kaum Downhill-Passagen gibt, sondern es auch mal den Berg hochstrampeln muss, ist das natürlich völlig übertrieben. Und die Lust am Mountainbiken könnte damit auch schnell wieder vergehen. Genauso wie mit einem zu schweren Rad. Das Bike ist natürlich der wichtigste Bestandteil der Ausrüstung. Und das sollte vor allem leicht sein. Wenn das Bike doppelt so viel wiegt wie das Kind, wird es damit kaum Spaß haben.

Wichtig ist auch, dass Rahmengröße und Abstände zum Kind passen, zum Beispiel muss das Kind gut an die Bremse kommen und diese leicht mit zwei Fingern betätigen können. Wenn das Kind immer die ganze Hand nehmen muss, um zu bremsen, ist das nicht nur viel zu anstrengend, sondern auch gefährlich. Auch Federelemente sind an Kinder-Mountainbikes bis 20 Zoll ziemlich überflüssig, da die Federung auf das leichte Körpergewicht des Kindes ohnehin kaum reagiert. Eine Federgabel ist eigentlich erst bei größeren Kindern, ab einem Gewicht von ca. 30 kg sinnvoll. Neben einem passenden Bike braucht das Kind natürlich einen Helm und geschlossene Schuhe mit einer festen Sohle, die nicht von den Pedalen rutschen. Auch Handschuhe und eine Brille, am besten eine mit helleren Gläsern, die gut sitzt, erhöhen die Sicherheit beim Mountainbiken enorm und sollten zur Grundausstattung gehören. Ist das Kind viel in Bikeparks unterwegs, sollte es natürlich schon ein Fullface-Helm tragen. Auch Protektoren sind in diesem Fall wichtig. Um die eigene Ausrüstudeuter Attack JRng auf einer Bike-Tour selber dabei zu haben, ist ein Bike-Rucksack sinn voll. Der deuter Attack 8 JR ist ein speziell für Kinder und Jugendliche entwickelter Rucksack mit Rückenprotektor.
Warum sind Protektoren-Rucksäcke für Kinder beim Biken so wichtig?

Die Kinder sollten frühzeitig lernen, ihre Ausrüstung wie Trinkflasche, Proviant, Windjacke, evtl. Tool und Ersatzschlauch selbst zu transportieren. Dafür bietet sich ein Rucksack an. Wenn ein Kind wirklich sehr viel auf Trails unterwegs und die Dinge selbst transportieren soll oder will, dann ist natürlich ein Protektor-Rucksack optimal. Da hat man gleich zwei Dinge vereint: Die Kids können ihre eigene Ausrüstung selbständig transportieren und der Rucksack schützt den Rücken.
Wollen Kinder überhaupt mit Protektoren-Rucksäcken fahren?

Ja, denn die meisten Kids, die ohne fahren, haben dann eine Protektoren-Weste an und zusätzlich noch einen Rucksack auf dem Rücken. Wieso dann nicht gleich ein Protektor-Rucksack?
Mit dem deuter Attack 8 JR, dem ersten TÜV/GS zertifizierten Protektor-Rucksack, fühlen sich auch die jungen Wilden auf anspruchsvollen Trails bestens geschützt – ein komfortabler und festsitzender Bike-Rucksack speziell für Kinder und Jugendliche.

Der herausnehmbare Rückenprotektor besteht aus einem speziellen Schaum, der nach einer Deformation wieder seine ursprüngliche Form annimmt und somit mehrfach einsetzbar ist. Der deuter Attack 8 JR ist hat ein Volumen von acht Litern und ist anatomisch auf Kinder und Jugendliche abgestimmt.

Wie ist die Meinung der Eltern zu Protektoren-Rucksäcken?

Das Feedback ist sehr gut! Die Eltern finden eben die Kombi aus „das Kind nimmt die eigene Ausrüstung selber mit“ und „der Rücken ist geschützt“ sehr sinnvoll. Sie denken sehr sicherheitsbewusst und sind dann beruhigt, dass der Protektor den Rücken ihres Kindes vor Verletzungen bewahrt.
Brauchen Kinder einen Mountainbike-Technik-Kurs?

Wenn das Kind sehr früh mit dem Fahrradfahren angefangen hat und auch die Eltern eine gute Mountainbike-Technik besitzen, lernt es vieles natürlich ganz intuitiv. Nichtsdestotrotz können gerade in jungen Jahren gute Grundlagen für den Sport geschaffen werden, von denen das Kind später profitiert. Das funktioniert ganz spielerisch und mit ganz viel Spaß. Alleine das Zusammensein mit anderen Kindern und mit Gleichaltrigen zu fahren, tut den Kindern einfach gut und spricht für einen Mountainbike-Kurs.

MTB-Touren für Kinder: Was gibt es zu beachten?

Möglichst viele Höhenmeter, anspruchsvolle Trails oder eine Hütteneinkehr? Bei der Tourenplanung für Kinder stehen andere Dinge im Vordergrund. Die Tour muss vor allem abwechslungsreich sein. Kein Kind hat Lust, stundenlang einen Forstweg hoch zu strampeln. Weniger ist manchmal mehr – das gilt vor allem für die Länge der Tour und die Steigungen. Stattdessen sollte die Tour einige Highlights beinhalten, auf die sich die Kinder freuen können. Die Highlights sind dabei meist nicht die, auf die sich die Erwachsenen freuen.

Während Erwachsene sich auf die Aussicht und das wohlverdiente Radler oben auf dem Gipfel freuen, ist das Kindern ziemlich egal. Viel wichtiger ist, was sie unterwegs, also auf dem Weg dorthin, erleben. Eine Bachüberquerung, durch schmale dschungelartige Trails fahren oder die Natur auch mal zwischendurch ohne Fahrrad zu erkunden. Manchmal muss das Highlight auch gar nichts mit dem Mountainbiken zu tun haben. Steine-Weitwurf, Tiere zählen, über einen Holzstamm klettern oder ein schönes Spiel auf der Picknickdecke. Der Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass auf jeder Tour der Spaß im Vordergrund steht! Und wenn der Weg zur Hütte, auf die sich die Eltern / Erwachsenen so freuen, doch zu weit ist? Als Eltern muss man die eigenen Ansprüche auf jeden Fall runterschrauben. Es ist schließlich keinem damit gedient, wenn die Kinder unterwegs nur noch motzen.

Wer die eigene Leidenschaft fürs Mountainbiken auf seine Kinder übertragen möchte, braucht also Kreativität, Einfühlungsvermögen und manchmal auch einfach Geduld. Die Lust am Mountainbiken kommt dann oft von ganz allein – und klar, manchmal helfen auch ein Abschleppseil und ein paar Gummibärchen dem Bike-Spaß auf die Sprünge.

Und wer direkt loslegen möchte, findet hier alle Informationen zur Bikeschule Trailglück von Sanne. 
 

Du möchtest noch mehr über das Biken mit Kids erfahren?

Wir haben die ehemaligen Bike Profis Karen und Holger gefragt, wie sie ihre Kinder mit ihrer Leidenschaft angesteckt haben. Denn mittlerweile ist für die ganze Familie das Biken nicht mehr wegzudenken.
Alle Tipps & Tricks findest du hier.

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