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Charlotte Gild
09.03.1985
Komme ursprünglich aus Würzburg, wohne seit neun Jahren in Innsbruck
Gravity Rock & Roll 30
Dolomiten!!! Und die Berge um Innsbruck
"Ich arbeite seit zwei Jahren an meiner Doktorarbeit in Geographie und Geologie und verdiene mir nebenher einen Teil meines Lebensunterhalts mit Bergführen. Ansonsten bin ich am liebsten mit guten Freunden im Sommer zum Alpinklettern in den Dolomiten unterwegs oder zum Sportklettern daheim in Tirol. Im Winter Eisklettern und Skitouren überall in den Alpen :) Mit Deuter arbeite ich erst seit Mai 2017 zusammen. Aber ich kenne keine Rucksäcke, die besser am Rücken passen!"

Charlie ist nicht nur im VDBS Team für Deuter aktiv, sondern bereichert mit ihrer Bergsportkompetenz auch die Deuter Alpine Family, wo sie sich mit wertvollem Feedback in Design und Entwicklung unserer Kletterserie Gravity einbringt.
Kim Marschner
28.01.1998
Schorndorf
Gravity Motion
Das Bouldergebiet Magic Woods
Ein neues Familienmitglied in der Alpine Family! Kim, aufgewachsen in der elterlichen Kletterhalle, ist als Vollzeitkletterer und Mitglied im Nationalkader Wettkampfklettern aktiv. Daneben geht er gerne surfen, wenn die Zeit es neben Training und Wettkämpfen zulässt. Außerdem bereist er die besten Sportkletter- und Bouldergebiete der Welt, um dort seine Fußstapfen zu hinterlassen.
Mich Kemeter
03. Juni 1988
St. Marein im Mürztal, Steiermark, Österreich
Der Wizard ist mein ständiger Begleiter für lange alpine Klettertouren mit seinen 165g und perfekt mit 10L Volumen als kleiner Begleiter. Den robusten Gravity Expedition 45+ verwende ich täglich als Zustiegsrucksack zu Klettertouren und Highlines. Der XV 3 ermöglicht mir unterwegs raschen Zugriff auf Laptop und ist bei meinen Vorträgen sowie Slideshows fester Bestandteil geworden.
Überall dort, wo die Träume Erfüllung finden.
Michs Karriere als Leistungssportler begann – für die meisten eher überraschend, da sie den Steirer als erfolgreichen (free solo) Kletterer, Basejumper und Slackliner kennen – 2003 bei den österreichischen Meisterschaften im Pistolenschießen. Nach diesem, wie Mich es nennt, “Chaoswettkampf” mit einem Waffengebrechen und der Erkenntnis um eine noch zu schwach ausgeprägte mentale Stärke, beschloss Mich sich in einem noch nicht so ausgereiztem Feld zu versuchen, in welchem ebenfalls mentale Stärke und Fokussierung eine zentrale Rolle spielen – das Soloklettern und das Slacklinen.

Fokussiert auf den Moment
Diese beiden Sportarten zogen ihn in ihren Bann, da sie nicht nur ein überdurchschnittliches Maß an Kraft, Koordination und Balance erfordern, sondern auch extreme Ansprüche an die Konzentration und die mentale Stärke stellen.Seine ersten Erfahrungen auf einer Slackline sammelte er jedoch erst drei Jahre nach seinem prägenden Auftakt als Leistungssportler im Pistolenschießen, steigerte sich aber in seinem ersten Jahr so extrem, dass er bald mehr wollte: Die Lines sollten länger, höher und ausgesetzter werden.

2009 gab es die ersten großen Slackline-Erfolge, mit denen er auch international für Aufsehen sorgte. Mit der onsight-Begehung einer 217 Meter langen Longline stelle er seinen ersten Weltrekord auf. Im selben Jahr folgten noch eine free solo Highline in Tragöß (Steiermark), die Begehung der längsten Highline der Steiermark und eine der ersten Highlines weltweit mit einer Länge von 60 Metern in der Nähe von Graz sowie der Versuch der Überquerung einer 85 Meter langen Highline (wäre Weltrekord gewesen) am Peilstein in Niederösterreich.

Natural Games 86m Highline WeltrekordIm Jahr 2011 folgte ein weiterer Weltrekord – am bzw. über den Grünen See in der Steiermark spannte Mich eine 105 Meter lange Waterline und überquerte diese - trotz der erhöhten Schwierigkeit, da es im Gegensatz zu Slacklines an Land am Wasser keinen Punkt zum Fokussieren gibt - mit Bravour. Aber selbst mit dieser stattlichen Länge gab sich Mich nicht zufrieden und so steigerte er sich in den darauffolgenden Jahren mental und konditionell immer mehr. Es folgten eine 135 Meter, eine 160 Meter, eine 222 Meter sowie eine 250 Meter lange Waterline im Jahr 2014 – natürlich ein weiterer Weltrekord! Aber besonders hervorzuheben ist dann doch die Überquerung der 160 Meter langen Waterline am Grünen See, da ihm diese innerhalb von 24 Stunden gelang (vermutlich hat ihn das nur 6° Celsius “warme” Wasser des Sees zu Eile und erfolgreicher Absolvierung angetrieben) und er diese Leistung gleich noch mit der free solo-Begehung einer 8a Sportkletterroute feierte.

Profikletterer, Slackliner und Base-Jumper Mich Kemeter
Aber nicht nur über Land und über Wasser legt Mich Leistungen vor, sondern auch in der Luft. So war er der Initiator und erfolgreiche Begeher der höchsten Highline Österreichs – natürlich am Großglockner, wo auch sonst – konnte die erste free solo-onsight-Begehung der weltweit ersten Highline am Lost Arrow Spire im Yosemite Nationalpark mit einer Länge von 18 Metern und in einer Höhe von 400 Metern für sich verbuchen und bezwang die 31m Highline am Taft Point (ebenfalls Yosemite) als erster Europäer free solo. Aber nicht nur zwischen ruhenden Ankerpunkten balanciert Mich auf einem schwankenden und nur 2,5 cm breitem Band, sondern auch zwischen sich bewegenden Objekten. Er war nicht nur der erste Europäer, dem eine vollständige Überquerung einer Slackline zwischen zwei Heißluftballonen nur mittels Fallschirm zur Sicherung gelang, sondern versuchte sich auch als erster Mensch auf einer 27m Slackline in 22m Höhe zwischen zwei Ocean Race Segelbootenin Abu Dhabi.
Wie man nach seiner Draufgabe auf die Überquerung der 160 Meter langen Waterline am Grünen See vermuten kann, ist Mich auch am Fels mehr als fit. Zu den größten Erfolgen des passionierten free solo-Kletterers gehören vier free solo-Sportkletterrouten im unteren 10. Schwierigkeitsgrad (8a): „Mandala“, „Soulfly“, „Bruchheinzi“ und „0815“; free solo-Begehungen von Mehrseillängentouren in leichteren Graden sowie mehrere Bigwallklettereien am El Capitan. Aber nicht nur free solo ist Mich Kemeter aktiv, sondern auch im Solo-Base-Klettern und ist gerade dabei eine Dokumentation über diese Art der Kletterei zu produzieren.
Caroline Thurner
04.03.1989
München
Da kann ich mich natürlich nicht auf eins festlegen: einmal unsere Speedlite Serie - die ist leicht, funktional und trotz der Reduzierung auf das Wesentliche, haben alle Modelle einen super Tragekomfort.

Im Alltag schätze ich den Gravity Motion sehr! Dank seiner großen Öffnung ist das Equipment unglaublich schnell verpackt und zusätzlich behält man einen extrem guten Überblick.

Nachts schlafe ich sehr gerne in unserer kuscheligen Astro Serie. Und natürlich haben wir auch hier an einer idealen Frauenpassform gearbeitet!
Ich war bisher oft und gerne in den französischen Alpen, da mag ich das Licht, den Fels und das Essen.
Beruf:
Produktdesignerin bei Deuter mit dem Schwerpunkt Alpin und Schlafsäcke.

Interessen:
Ich bin wahnsinnig gerne draußen in den Bergen unterwegs. Momentan widme ich mich mit voller Leidenschaft dem Alpin-und Sportklettern. Das bringt mich immer wieder an meine persönlichen Grenzen und an wunderschöne Orte. Neben sportlichen Aktivitäten erschaffe ich gerne Dinge: ein neues Möbelstück, gutes Essen oder eben einen Rucksack.

Was ist Dir wichtig?
Authentizität und Zufriedenheit.

Was wolltest Du schon immer mal machen?
In einem Portaledge schlafen.
Fabian Buhl
02. November 1990
Oberstaufen im Allgäu
Ganz neu der Gravity Rock & Roll 30. Und der Pace 30 ist für mich einfach der perfekte Tagesrucksack: leicht, übersichtlich und bequem.
Alle Berge der Welt, für mich ist es extrem schwer einen Spot rauszusuchen.
Student, passioniertes Allround-Talent mit einer beeindruckenden Liste von Begehungen: Psychogramm 8b+ (Trad), Nirwana 8c+ (Alpin), Winterbock 8 C (Winter solo), Dreamtime 8C (Boulder), Frontman Deluxe 9a (Sport)

Fabian Buhl studiert Geologie in Innsbruck. Wie beinahe alle Allgäuer bleibt er seiner Heimat jedoch verbunden – und die liegt in Oberstaufen. Von klein an war er dort sportlich unterwegs. Als er mit 16 das Alpinskifahren beendete, war er auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Schnell wurde das Klettern seine neue Leidenschaft: Bewegung und Natur – beides faszinierte Fabian. Schon nach wenigen Monaten stand für ihn fest, dass er sich als Kletterer weiterentwickeln wollte. Das ging dann ziemlich rasant: In Scheidegg fand Fabian eine Trainingsgruppe, mit ihnen unternahm er Reisen nach Frankreich und Italien. Der entscheidende Trip aber führte nach Cresciano im Tessin. „Der hat alles verändert“, erzählt Fabian – er wollte trainieren und bouldern, um all die schönen Felsen dort klettern zu können. „Heute noch ist das Tessin ein Ort an den ich immer wieder zurückkehre“, verrät der 25-Jährige. Doch auch im Rätikon und in Südafrika ist Fabian gern unterwegs. Mittlerweile ist der Student der Geologie kein Unbekannter mehr, kein Wunder: Er sammelt anspruchsvolle Wiederholungen wie in Psychogramm 8b+ an der Bürser Platte oder Alexander Hubers Mehrseillängentour Nirwana 8c+ an der Loferer Alm. In seinen Erstbegehungen gehören versucht er sich neue Herausforderungen zu stellen. „Ich habe nicht eine Spezial-Disziplin, sondern versuche möglichst viel Abwechslung reinzubringen und meine Grenzen im Bouldern, Trad und Alpinklettern auszuloten“, sagt Fabian über sich selbst. Das gelingt ihm eindrucksvoll, das Climax Magazin hat ihn schon als weltbesten Allround-Kletterer gefeiert.

Darum bin ich dabei: Deuter steht für mich schon immer für zuverlässige und langlebige Produkte, welche in Deutschland entwickelt werden. Deshalb bin ich happy, dass ich bei Entwicklung der Kletterkollektion mitwirken konnte. Ich bin mir bewusst, dass es ein extremes Privileg ist, von Deuter so gut unterstützt zu werden, dass ich meine Träume in die Wände der Welt projizieren darf!
Ana Zirner
19.10.1983
Chiemgau
Deuter Aircontact Lite 35+10 SL
Ortler-Region im Vinschgau (Südtirol)
Ich bin in den Bayerischen Alpen aufgewachsen. Seit ich denken kann gehe ich leidenschaftlich gerne in die Berge. Mit den Jahren habe ich von den Bergen als Bergsteigerin und als Mensch Vieles gelernt. Später habe ich auch die Kraft der Wellen für mich entdeckt und gehe seitdem gerne Wellenreiten. Als freiberufliche Autorin, Regisseurin und Kulturmanagerin kann ich mir meine Zeit frei einteilen. Daher findet man mich jetzt bei gutem Wetter immer draußen und oben.

Die Natur in den Bergen und am Meer zu schützen und zu respektieren ist mir sehr wichtig und so achte ich auch bei meinen Partnern besonders auf Nachhaltigkeit. Bei allem Ehrgeiz habe ich mit der Zeit begriffen, dass ich Berge und Wellen nicht „erobern“ kann - geschweige dass ich das wollen würde. Im Gegenteil: besonders die Berge erfordern Bescheidenheit. Ich bin draußen am liebsten allein unterwegs. Ich sehe es als Herausforderung, am Berg nicht zu übertreiben – ein Phänomen das ich unter Sportlern heute als sehr verbreitet empfinde. Diesem „schneller, höher, weiter“ setze ich meine gesunde, nachhaltige und verantwortliche Weise unterwegs zu sein entgegen. Ich habe entdeckt, dass ich so auch am Besten meine eigenen physischen und mentalen Fähigkeiten erweitern kann.

Meinen Bergprojekten gebe ich gerne einen weiteren Sinn. Die Ideen für eine Tour entstehen jeweils im Kontext eines gesellschaftlichen oder politischen Themas, mit dem ich mich unterwegs beschäftige und dem ich mich auch schreibend widme. Dabei kann es sich um Naturschutz in der jeweiligen Region handeln, oder um die Herausforderung eines minimalen ökologischen Fußabdrucks unterwegs. Ich beschäftige mich aber auch viel mit verantwortungsvollem und gefahrenbewusstem Verhalten am Berg und mit einem rücksichtsvollen Umgang mit anderen Menschen und mit sich selbst.

Ich versuche dem Wettbewerb von außen („Bergsport“ heute) mit innerer Gelassenheit zu begegnen und trotzdem in Ruhe meine physischen Grenzen als Bergsteigerin zu erweitern. Ich will die Balance aus Ehrgeiz und Bescheidenheit finden. Und bemühe mich um Überblick und Achtsamkeit gleichermaßen.
Jörg Helfrich
24. September 1979
Konstanz
Freerider Pro 30 und Gravity Haul 50
Donautal, Tessin – und überall mit viel Neuschnee unter der Bindung.
Querdenker, Bergführer, Sportwissenschaftler, Mitglied im Bundeslehrteam Sportklettern, Mitarbeiter Hochschulsport Konstanz, selbstständig mit Slackline-Tools

Jörg liebt unkonventionelle Ansätze. Als Pfälzer hat er in den klassischen Klettergebieten dort seine Anfänge gemacht und pendelt seitdem regelmäßig zwischen Alpin- und Sportklettern. Mittlerweile hat der studierte Sportwissenschaftler seine Wahlheimat in Konstanz am Bodensee gefunden. In Südafrika, Namibia und Simbabwe konnte er in den vergangenen Jahren zahlreiche Erstbegehungen verbuchen. Der Bergführer ist ein kritischer Geist: "Eigenverantwortliche Selbstgefährdung ist keine Straftat und das ist auch gut so. Nur so finde ich meine Balance jenseits von Angst, Langeweile und Dogmatismus“, meint er. Und so pendelt der Enddreißiger weiter zwischen Welten – auch was die Anschauungen betrifft: Unter anderem als Mitglied der Sanierungskommission Donautal hat er wohl ebenso viele Bohrhaken gesetzt, wie Schlaghaken geklinkt. Die Wahlmöglichkeit macht es aus für ihn! Ob Tube-Sicherung, ABS-Rucksack oder Milchpreis… Jörg nimmt die Verantwortung an. Und sagt: „Es ist mir wichtig, meine Umgebung zu gestalten, Veränderungen nicht grundlos hinzunehmen!“

Darum bin ich dabei: Auch Sportkletterer haben ein Recht auf durchdachte, langlebige Rucksäcke mit einem sehr guten Tragesystem – und coolen, praktischen Features. Bisher sehe ich das bei keinem Hersteller. Das musste und wird sich ändern! Und Deuter kann es.
Tom Regelmann
01.11.1965
Nordschwarzwald/Calw
Attack Enduro 16
Bergell oder Chamonix
Bergführer, Bersportshop-Inhaber, Vater, Kletterer und Mountainbiker
Von klein auf war Tom mit seinen Eltern in den Bergen unterwegs, als Jugendlicher lotete er seine Grenzen in Schnee, Fels und Eis in den Alpen aus. Daheim ist Tom im Nordschwarzwald, dort lebt er mittlerweile mit Ehefrau und drei Kindern. Der leidenschaftliche Kletterer hat weit über 100 Routen bis 8a erstbegangen. Tom scheut keine Tiefblicke: In den Alpen ist er einige Touren Free Solo geklettert und in Pakistan hat er eine Big Wall erstbegangen. Auf Toms Konto stehen aber auch Skiabfahrten durch einige steile Alpenwände – darunter auch mehrere Erstbefahrungen. Seine Leidenschaft für die Berge hat Tom gleich zwei Mal zum Beruf gemacht: Den Lehrberuf als Schreiner gab er auf, um abwechselnd als Inhaber eines Bergsportladens und als Staatlicher Berg- und Skiführer zu arbeiten. „Aber auch privat bin ich jede freie Minute beim Klettern, Bergsteigen oder mit dem Mountainbike auf Tour. Und das am liebsten mit meiner Familie“, sagt Tom. Wichtig ist ihm beim Klettern und Bergsteigen möglichst wenig Spuren zu hinterlassen. Sein Leitspruch ist: „Draußen geht’s uns gut!“

Darum bin ich dabei: Weil es spannend ist und Spaß macht. Ich kann mich gut einbringen, da ich sowohl im Verkauf mit Endkunden zu tun habe, aber auch draußen als Bergführer unterwegs bin. Somit kenne ich beide Seiten.
Ragna Krückels
Jahrgang 1969
Westallgäu
Pace 28 SL, Gravity Motion, Rise Lite 26 SL, Gravity Expedition. Es ist für jede Sportart für mich was dabei!
Sehr schwer zu sagen, das hängt von der Aktivität ab. Wo ich unglaublich gern bin ist Finale Ligure, Berner Oberland, Val di Po und zum Skitouren gehen der Bregenzer Wald.
Bergführerin, Gymnasiallehrerin, Klettererin aus Leidenschaft und Expeditionsleiterin

Diese Frau geht ihre eigenen Wege, schon immer. Auch ihr Weg zum Berg war ungewöhnlich. Schon als 11-Jähige hatte sie die Kletterer in den Calanques in Südfrankreich bei einer Besichtigungstour bewundert, stundenlang. Doch angefangen zu klettern hat Ragna erst mit 18 – als es die Mutter nicht mehr verbieten konnte. Dabei lagen ihr die Berge doch irgendwie in den Genen: Alle vier Großeltern waren schon mit Bergführern in den Alpen unterwegs, allerdings hatten sie nie davon erzählt. Und so war es ihre ganze eigene Idee, als einzige von drei Geschwistern, den Bergsport aufzugreifen. Nach drei Jahren Leistungssport wurde das Klettern für die junge Erwachsene zu purer Erholung, jenseits aller Zahlen oder Leistungsvergleiche. Seitdem freut sich Ragna an ihr ganz individuelles Limit zu gehen. „Wichtig ist für mich, dass mir die Bewegung IMMER Freude macht“, sagt sie. Und das, obwohl Bergsteigen mittlerweile ihr Beruf ist. 2005 hat die Wahl-Allgäuerin als vierte Frau in Deutschland die Bergführerprüfung bestanden. „Der Beruf fasziniert mich noch immer, obwohl er manchmal echt hart ist“, verrät sie. Denn Klettern und Bergsteigen ist noch mehr für sie: das Lebenselixier!

Darum bin ich dabei: Ich bin schon seit 2005 dabei – als Deuter die SL-Family ins Leben gerufen hat. Seitdem teste ich Rucksäcke und gebe Rückmeldungen zu Details, die mir gefallen oder auch nicht gefallen. An der Zusammenarbeit schätze ich besonders, dass wir intensiv diskutieren und Vorschläge sehr schnell umgesetzt werden. Es ist schön zu sehen, dass die Arbeit, die wir in den Deuter- Familien leisten, sehr schnell beim Kunden ankommt. Dass zudem die Firmenphilosophie passt und das Arbeitsklima im Betrieb sehr angenehm ist, rundet mein gutes Gefühl ab.
Roman Dirnböck
18. Juli 1967
Kaprun / Österreich
Die Deuter Gravity Series, außerdem im Sommer der Guide Lite 32 und der ABS-Rucksack On Top Lite 26 im Winter
Überall wo ich noch nicht war z.B.: Herbst 2017 - Klettern in Namibia. Es gibt noch so viele "weiße Flecken"...
Bergführer, Eiskletterer der Ersten Stunde, Expeditionsleiter, Bergretter und Ingenieur

Roman lebt das Bergsteigen wie kaum ein anderer. Aufgewachsen mit Leistungssport und ausgebildet zum Hochbauingenieur, arbeitet der gebürtige Niederösterreicher schon seit über 20 Jahren als Berufsbergführer. Zudem ist er in der Ausbildung der Bergrettung engagiert. Mittlerweile wohnt Roman in Kaprun im Salzburger Land, wo er besonders die grandiosen Eiskletter-Möglichkeiten schätzt. „Ich hatte das Glück schon sehr viele schöne Flecken zum Bergsteigen und Klettern rund um den Erdball kennen zu lernen“, sagt der 49-Jährige. Zum Freeriden ist er oft in La Grave und Gressoney, zu Hochtouren zieht es in bevorzugt in die Westalpen oder nach Neuseeland, zum Klettern nach Jordanien oder in die USA. In Indien, Kirgisien, Nepal und Südamerika hat Roman schon erfolgreich Expeditionen durchgeführt und hohe Berge besteigen. Mit Gästen stand der erfahrene Bergführer bereits auf allen 82 Viertausendern der Alpen! Satt ist er deshalb noch lange nicht. „Der schönste Spot ist immer der, den man als nächstes ansteuert, um ihn zu erkunden“, sagt Roman. Und ist wahrscheinlich schon wieder unterwegs! Darum bin ich dabei: Mittlerweile teste ich schon seit 20 Jahren hauptsächlich Rucksäcke für Deuter. Ich tüftle gerne an Ausrüstungsgegenständen, um sie zu optimieren. Und Deuter ist immer daran interessiert gewesen, seine Produkte zu verbessern. Bei Deuter habe ich immer ein offenes Ohr gefunden, speziell auch dann, wenn ich Kritik an Details geäußert habe. Es wurde dann jeweils sehr schnell reagiert. Außerdem passt die Firmenphilosophie zu meiner persönlichen Einstellung.
Hubert Sauter
16.10.1960
Hinterstein bei Bad Hindelang
Der Motion aus der Gravity Serie – nutze ihn gerne für die Halle, wie auch für das Sportklettern draußen…
Überall dort, wo es wilde Natur und einsame Gebirge hat. Gerne auch immer wieder an mir unbekannten, tollen Felsen. Bin nicht der Mensch, der immer an die gleichen Orte muss – neue Regionen interessieren mich sehr!
Bergführer, Sportfachhändler und Routinier

Im Allgäu ist Hubert eine Instanz! Wer eine fundierte Meinung und ehrliche Beratung zu alpiner Ausrüstung sucht, geht meist zu ihm: Hubert arbeitet im weithin bekannten „Bergsport Maxi“ in Kempten. Und der Mittfünfziger weiß, wovon er spricht. Als staatlich geprüfter Bergführer, langjähriger Leiter der ersten Allgäuer Kletterschule und Mitarbeiter eines großen Outdoor-Anbieters hat er viel Erfahrung gesammelt. Im Gebirge ebenso – auch wenn er erst mit 16 Jahren durch einen Kurs des Alpenvereins zum Klettern kam. Typisch Allgäuerisch liegt ihm eher das Tiefstapeln und so sagt der Hintersteiner über sich selbst: „Durch liebe Menschen in meinem Umfeld konnte ich in den Allgäuer Alpen über ganz leichte, alpine, brüchige Klettertouren Erfahrung sammeln und meine schlechte Kondition aufbauen.“ Zum Sportklettern kam er erst viel später – mehr mit guter Fußtechnik als mit Kraft kletterte er bis 8b und Mixed M8/W6. Es ist nicht die Höchstleistung, die Hubert in die Berge zieht, sondern die Freude und die Suche nach Ruhe und Ausgleich zur Arbeit. So ist er immer auf der Suche nach neuen Reisezielen, Routen und Felsen.

Darum bin ich dabei: Ich habe Bernd Kullmann immer wieder in Klettergärten und im Gebirge getroffen. Es war und ist einfach ein guter Draht zu ihm und somit zu Deuter. Schon in jungen Jahren habe ich seinen Elan und Freude am Bergsteigen bewundert. Er hat mir die Chance gegeben, in der Alpin Family mitzuwirken.

Das sagt Hubert über sich selbst: "Meine Passion ist mein Beruf… Tatsächlich habe ich eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht. Durch einen Kletterkurs bei der DAV Sektion Kempten, wurde meine Leidenschaft geweckt. Ein Hauch von Abenteuer – tolle Gebiete – liebe Menschen und seinen Körper bewusster wahrnehmen – das waren die Motivationspunkte! Durch einen Abstecher in die Versicherungsbranche, hatte ich viel Freizeit und bin ständig unterwegs gewesen. Dies war der Auslöser für meinen Berufswunsch: Bergführer. Doch durch Heirat und Familie habe ich mich von dem Profibergführer abgewendet und bin bei einem Schweizer Bergsportartikelhersteller tätig gewesen. In dieser Zeit habe ich mit zwei Freunden die 1. Allgäuer Sportkletterschule gegründet! Über 11 Jahre lang hatte ich viel Freude an dieser Tätigkeit – im Angebot waren alle Arten von Kletterkursen vertreten. Durch viel Glück konnte ich bei einem Freund in dessen Bergsportladen mit einsteigen: „Bergsport Maxi in Kempten“. Seit 2016 bin ich allein in diesem Geschäft, mein ehemaliger Partner Maxi Klaus kümmert sich als Trainer um die Nationalmannschaft der Sportkletterer. Mit Deuter bin ich schon seit 1993 verbunden – QUALITÄT und FUNKTIONALITÄT stehen bei diesem deutschen Unternehmen an erster Stelle. Hier bei Bergsport Maxi unangefochten die Nr. 1 bei Rucksäcken!"
Bernd Kullmann
08.06.1954
Geboren und aufgewachsen in Karlsruhe, seit 1990 Augsburg
Guide Lite 32, On Top lite 26, Rope Bag und Speed lite 15
Überall dort, wo man klettern, biken und Skitouren gehen kann und beim Fußball (wenn auch nur noch als Zuschauer)
Bernd ist unser Deuter Urgestein: Seit dem 1986 hält er uns die Treue! Nun widmet er sich nach jahrelanger Geschäftsführertätigkeit mit Hingabe seiner Aufgabe als Markenbotschafter.
Neben dem Sport und der Natur belegt seine Familie bestehend aus seiner Frau und zwei erwachsenen Kinder einen wichtigen Platz in seinem Leben. Er liest gerne, am liebsten Krimis, Tageszeitungen und Magazine; und ist politisch-kritisch interessiert. Er ist nicht nur mit Leidenschaft in den Bergen unterwegs, sondern es erfüllt ihn auch mit Freude, jungen Menschen beim Start ins Erwachsenenleben ein bisschen behilflich zu sein: "Da kommt mein erster Beruf, Lehrer, wieder durch!" meint er dazu. Außerdem bezeichnet er sich als glühenden Fußballfan!