HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

CR: Produktionsstandorte, Arbeitsbedingungen, Sozialstandards, Kinderarbeit, FWF

Deuter arbeitet mit nur zwei Produktionspartnern zusammen. All unsere Rucksäcke und Accessoires kommen aus Vietnam, wo unser Partner Duke diese exklusiv seit 1994 für uns herstellt. Unsere Schlafsäcke werden seit 2003 in China gefertigt.

Mehr Informationen finden Sie hier: Verantwortung

In Deutschland lassen sich aufwändige und technisch hochwertige Nähprodukte nicht mehr zu marktgerechten Preisen herstellen. Zudem ist es heute kaum noch möglich, genügend qualifiziertes Personal für diese Art der Näharbeit zu finden – jeder Rucksack wird aus bis zu 220 Teilen per Hand zusammengenäht. Zum Beruf „Täschner“ oder „Schwergewebe Näher“ wird heute so gut wie nicht mehr ausgebildet.

Deuter ist europäischer Marktführer, dabei ist Deutschland immer noch verkaufsstärkster Markt. Ökologisch und ökonomisch macht es wenig Sinn, defekte Produkte über weite Strecken zu transportieren. Zudem sollten Reklamation und Reparatur möglichst zeitnah erfolgen, damit der Kunde schnell wieder Freude an unseren Produkten hat. Unsere extrem geringe Reklamationsquote ermöglicht es, den Reparaturservice direkt in Gersthofen zu betreiben.

Auch die Materialien für hochwertige Rucksäcke, vor allem typisches robustes Rucksackgewebe, sind in Deutschland und Europa nicht mehr verfügbar. Die Rohmateriallieferanten folgen üblicherweise den Produzenten. Genau dies ist vor vielen Jahren schon in Richtung Asien geschehen. Würde man in Deutschland produzieren wollen, müsste man also das ganze Rohmaterial aus Asien importieren.

Produktentwicklung und das Design werden am Deuter Firmensitz in Gersthofen in enger Absprache mit Athleten, Kunden und dem Handel durchgeführt. Alle Deuter Produkte werden von Hand in Asien genäht. Wir arbeiten dabei mit nur zwei Produktionspartnern zusammen, die seit vielen Jahren unsere Produkte herstellen.

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FWF steht für Fair Wear Foundation. Die FWF ist eine unabhängige Verifizierungsinitiative, die mit Unternehmen und Fabriken zusammenarbeitet. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie, vor allem in Niedriglohnländern, zu verbessern. Deuter ist seit August 2011 Mitglied bei der FWF und hat sich damit den strengen Arbeitsrichtlinien der FWF verpflichtet.

Dieser umfasst folgende Punkte:

1. Keine Zwangsarbeit

2. Keine Diskriminierung am Arbeitsplatz

3. Keine Kinderarbeit

4. Vereinigungsfreiheit und das Recht auf kollektive Verhandlungen

5. Existenzsichernde Löhne

6. Keine überlangen Arbeitszeiten

7. Sicheres und gesundes Arbeitsumfeld

8. Ein rechtsverbindliches Arbeitsverhältnis

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Wir setzen auf langjährige, vertrauensvolle Partnerschaften mit unseren Lieferanten. Dies ermöglicht uns ganz erheblichen Einfluss auf Produktion und Produktionsbedingungen zu nehmen. Alle 4 - 6 Wochen besuchen Mitarbeiter unserer Zentrale in Gersthofen die Produktionsstätten in Vietnam. Dies dient zum einen der internen Qualitätssicherung, aber auch die Arbeitsbedingungen vor Ort werden überprüft. Im August 2011 sind wir Mitglied der Fair Wear Foundation geworden. Im Rahmen dieser Mitgliedschaft lassen wir unsere Produktionsstätten regelmäßig von unabhängigen Experten überprüfen.

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Im Rahmen unserer Mitgliedschaft bei der Fair Wear Foundation (FWF) haben wir uns den Arbeitsrichtlinien der FWF verpflichtet. Dies gilt ebenfalls für unsere Produktionspartner. Die Arbeitsrichtlinien schließen auch das Verbot von Kinderarbeit mit ein. Es dürfen keine ArbeitnehmerInnen eingestellt werden, bis sie das schulpflichtige Alter überschritten haben, und auf keinen Fall wenn sie noch nicht 15 Jahre alt sind (in China sogar 16 Jahre). Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren dürfen keine Arbeit verrichten, die ihre Gesundheit und Sicherheit gefährden kann. Sie dürfen z. B. keine Nachtarbeit und keine überlangen Arbeitszeiten verrichten. Im Rahmen der FWF Audit wird die Einhaltung dieser Vorgaben von unabhängigen Auditoren überprüft.

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Die Fair Wear Foundation (FWF) und Fair Trade verfolgen sehr ähnliche Ziele, nämlich die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Lieferketten weltweit. Aber der Fokus und auch die Herangehensweise unterscheiden sich. So setzt Fair Trade am untersten Ende der Lieferkette an: bei den Kleinbauern in Entwicklungsländern, die landwirtschaftliche Produkte wie Baumwolle, Kaffee oder Kakao anbauen. Die FWF hingegen arbeiten mit Unternehmen zusammen, die Nähprodukte in Fabriken herstellen (lassen).

Zudem handelt es sich beim Fair Trade-Siegel um ein Produktzertifikat, das sicherstellt, dass ein bestimmtes Produkt im Einklang mit den Fair Trade Vorgaben hergestellt wurde. Der Fokus der FWF liegt indes auf den Unternehmen und den von ihnen entwickelten Systemen zur Sicherstellung von guten Arbeitsbedingungen in den Fabriken, in denen Produkte für sie hergestellt werden. Als unabhängige Non-Profit-Organisation überprüft die FWF, ob ihre Mitglieder die Vorgaben in ihrer Lieferkette auch wirklich umsetzen und damit einen aktiven Beitrag zu besseren Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie leisten.

Umweltschutz, bluesign®, Materialien, Umweltprojekte, Drecksack

Im Rahmen der bluesign® Mitgliedschaft, die Deuter 2008 eingegangen ist, arbeiten wir aktiv daran, sukzessive unsere Produkte und den gesamten Produktzyklus von der Planung am Computer bis hin zur Auslieferung zum Handel noch ressourcenschonender und umweltfreundlicher zu gestalten. Als erster Rucksackhersteller in Asien wurde Duke im Sommer 2010 bluesign® Systempartner und hat sich damit ebenfalls den strengen Standards verpflichtet. Zudem ist Duke nach ISO 14001 und ISO 9001 zertifiziert. Unser Schlafsackhersteller hat sich ebenfalls dem bluesign® Standard verpflichtet. Das bluesign® Screening hat im April 2012 stattgefunden.

Mehr Information finden Sie hier: www.bluesign.com

Ein langer Produktlebenszyklus ist der einfachste und wirkungsvollste Beitrag zur Ressourcenschonung und damit zur Umweltverträglichkeit. Auch jahrzehntealte Produkte werden von uns, sofern dies technisch noch möglich ist, repariert und wieder funktionsfähig gemacht. Eine extrem niedrige Reklamationsquote von 0,11 % erleichtert uns natürlich diese Politik.

Zu guter Letzt wird die fertige Ware über den Seeweg aus Asien nach Hamburg und von dort mit der Bahn ins Lager nach Gersthofen gebracht. Der Versand zum Fachhändler wird über DHL GOGREEN CO²-neutral abgewickelt.

Deuter ist als erster deutscher Sportartikelhersteller der "European Outdoor Conservation Association" (EOCA) beigetreten. EOCA geht auf eine Initiative der European Outdoor Group (EOG) zurück und wird über Mitgliedsbeiträge sowie Spenden finanziert. Der Verband fördert verschiedene Umweltprojekte mit einem sechsstelligen Beitrag pro Jahr.

Mehr Information finden Sie hier: www.eoca.de


Zusammen mit dem DAV Summit Club haben wir die Aktion „Drecksack – tut Gutes – Großes beginnt im Kleinen“ ins Leben gerufen. Der „Drecksack“ schluckt alles, was draußen nicht nachhaltig entsorgt werden kann und ist im Handel oder bei young colors für 3 EUR erhältlich. Pro verkauften „Drecksack“ geht 1 EUR an die Bergwaldoffensive“. Wir, die Handelspartner und der DAV Summit Club, verdienen dabei keinen Cent.

Voraussetzung eines qualitativ hochwertigen Rucksacks ist die Verarbeitung bester Materialien. Damit ein „Deuter“ aber auch wirklich alles mitmacht, heißt es nicht nur Gewebe zu verwenden, die qualitativ weit über der Norm liegen. Es heißt auch effektiv und kreativ die passenden Materialien zu kombinieren, um den Rucksack für einen bestimmten Einsatzzweck abzustimmen.

Die beiden wichtigsten Materialien sind die Kunstfasern Polyamid (Nylon) und Polyester.



Wir haben uns bewusst gegen die Verwendung von Polyestergewebe aus recycelten PET-Flaschen entschieden. Wir vertrauen dabei auf jene Experten, die einen geschlossenen Kreislauf und die Wiederverwertung für insgesamt sinnvoller und umweltfreundlicher halten. Beim Einsatz von recycelten PET-Flaschen für Rucksäcke und Taschen wird der Recycling-Kreislauf zur Sackgasse. Denn diese Produkte bestehen nicht ausschließlich aus PET, sie enthalten zudem Komponenten wie Schäume und Beschichtungen. Diese sind nach heutigem Stand der Technik nicht voneinander zu trennen. Daher ist es nicht möglich, aus einem Rucksack später wieder eine recycelbare Flasche herzustellen.

Der bluesign® Standard ist der weltweit strengste Standard für Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Verbraucherschutz. Auf allen Stufen der Produktionskette vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt wird nach Optimierungsmöglichkeiten gesucht bei Materialeinsatz, Energie- und Wasserverbrauch, dem Umgang mit Chemikalien, Lärm, Abfall und Abwässern sowie der Arbeitssicherheit.

Der bluesign® Standard verfügt über Richtlinien für zwei verschiedene Produktlabel. „bluesign® approved fabric“ bezieht sich dabei auf die eingesetzten Textilien, während das Label „bluesign® product“ alle Komponenten miteinschließt. Das Label „bluesign® approved fabric“ kennzeichnet Produkte, bei denen 90 % der textilen Fläche dem bluesign® Standard entsprechen. Die restlichen 10 % dürfen keinen direkten Hautkontakt haben und müssen den Kriterien und Grenzwerten der bluesign® standard substances list (BSSL) entsprechen.

Produkte mit dem Kennzeichen „bluesign® product“ gehören zur Königsklasse: 95 % der textilen Fläche müssen aus bluesign® zertifizierten Textilien („bluesign® approved fabric”) bestehen. Die restlichen 5 % dürfen keinen direkten Hautkontakt aufweisen, müssen den Kriterien und Grenzwerten der BSSL entsprechen, sowie durch Labortests daraufhin überprüft werden. Darüber hinaus müssen auch Drucke, Applikationen und Accessoires wie Schnallen oder Gurtbänder dem bluesign® Standard entsprechen. Hier gelten momentan Übergangsregelungen, nach denen 30 % der Accessoires dem bluesign® Standard entsprechen müssen.

Mehr Informationen zum bluesign® Standard finden Sie hier: www.bluesign.com

Der Kinderrucksack Kikki trägt die Kennzeichnung „bluesign® approved fabric“. Wir gehen hier aber über die Vorgaben von bluesign hinaus, da beim Kikki 100 % der Textilien dem bluesign® Standard entsprechen.

Der Kinderschlafsack Dreamland erfüllt die Kriterien der „bluesign® product“ Kennzeichnung. Neben 95 % der Textilien, erfüllen auch 30 % des Accessoires wie Schnallen oder Gurtbänder den Umweltstandard. Erwähnenswert ist, dass beim Dreamland auch die Füllung dem bluesign® Standard entspricht.

Reparaturservice / Reklamation, Entsorgung, Recycling

Vor einigen Jahren hat der Gesetzgeber auf europäischer Ebene dieses Thema neu geregelt. Zuvor galt eine 6 monatige Gewährleistung, diese wurde in der Neufassung auf 2 Jahre ausgebaut um den Konsumenten im Hinblick auf Mängel besser zu stellen. Diese Gewährleistung gilt EU-weit und ist für alle Gebrauchsgüter bindend. Innerhalb der ersten 6 Monate gilt dabei die sogenannte Beweislastumkehr, d.h. der Hersteller muss im Reklamationsfall dem Kunden nachweisen können, dass das Produkt beim Verkauf ohne Mängel war. Nach Ablauf dieser 6 Monate wird dann die Beweislast auf den Konsumenten, also den Käufer, übertragen. Er muss dann dem Verkäufer beweisen, dass das Produkt beim Kauf schadhaft war.

Bei der Garantie handelt es sich um ein individuelles und freiwilliges Versprechen das vom Verkäufer dem Käufer zugestanden wird. Hierbei gilt grundsätzlich die Beweislastumkehr. Hin und wieder werden aus Marketinggründen langlaufende Garantien eingeräumt. Der Teufel liegt dabei häufig im Detail, in dem z.B. bei Daypack natürlicher Verschleiß oder Schäden an Reißverschlüssen ausgeschlossen werden. Hier sollte man als Konsument kritisch hinterfragen.

Das reklamierte Produkt muss in gereinigtem Zustand und mit klarer Kennzeichnung des Defektes eingeschickt werden. Nicht gekennzeichnete Reklamationen können wir leider nicht bearbeiten, da es häufig extrem zeitaufwendig bzw. unmöglich ist Defekte aufzuspüren.

Wir versuchen, unabhängig vom Alter des Produktes, Defektes sofern irgend möglich zu reparieren.

Leider können wir keine Ferndiagnosen machen und detaillierte Aussagen zu Kosten und Reparatur-Möglichkeiten erst dann treffen, wenn uns der Artikel zur Ansicht vorliegt.

Alle Reklamationen müssen über einen Deuter Fachhändler abgewickelt werden, der uns den Artikel einschickt.

Hier können je nach Sachlage Reparaturkosten und/oder Bearbeitungsgebühren und Porto anfallen.

Ist ein Produkt im schlimmsten Fall irreparabel, können gegebenenfalls durch den Bearbeitungsaufwand auch Kosten anfallen, obwohl ein Artikel ohne Reparatur an Sie zurückgeht (Bearbeitungsgebühren + Porto). Wir bitten hier um Ihr Verständnis.

>> Mehr Information zu unserem Reparaturservice finden Sie hier <<

Bei Anfragen zum Reparaturservice wenden Sie sich bitte direkt über unser Kontaktformular an unseren Kundenservice.

Bitte setzten Sie sich mit Ihrem Online-Händler direkt in Verbindung und besprechen Sie die Vorgehensweise. Wie beim stationären Händler auch muss dieser dann uns die Reklamation zusenden.

Ein Rucksack besteht aus bis zu 220 verschiedenen Teilen, die aus unterschiedlichen Materialien hergestellt und nur mit großem Aufwand bzw. gar nicht voneinander getrennt werden können. Es ist daher zum heutigen Stand der Technik nicht möglich einen Rucksack zu recyceln.

Wir beschäftigen uns intensiv mit Recycling bzw. dem sogenannten „End-of-Life“ unserer Produkte. Wir tun dies zum einen hier im Haus, aber auch gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche im Rahmen der Sustainability Working Group der European Outdoor Group (EOG). Ökologisch und wirtschaftlich würde es keinen Sinn machen, wenn jedes Unternehmen eigene Rücknahme-Systeme etablieren würde.

Wer nachhaltig handeln möchte, sollte seinen Rucksack so lange wie möglich verwenden – entweder selbst oder eine Verwendung durch Dritte ermöglichen. Freunde, Bekannte, Second-Hand-Shops oder Altkleidersammlungen von Hilfsorganisationen bieten hier gute Ansatzpunkte für noch funktionsfähige Produkte. Unsere Rucksäcke können zudem in unserem eigenen Reparaturservice in Gersthofen wieder repariert werden. Dazu müssen Sie sich allerdings an einen Fachhändler wenden, der uns den Rucksack einschicken kann.

Wenn der Rucksack nicht mehr funktionsfähig ist, sollte dieser über Wertstoffsammlungen entsorgt werden – Rucksäcke gehören auf jeden Fall nicht in den Hausmüll! Natürlich können Sie Ihren ausgedienten Rucksack auch an uns zurückschicken. Wir würden diesen dann über die Wertstoffentsorgung entsorgen, d. h. der zuständige Verwerter wird (soweit möglich) die verwertbaren Komponenten aussortieren und weiterverarbeiten oder thermisch entsorgen (verbrennen).

Deuter setzt auch bei Reißverschlüssen auf Qualität. Bei unseren Schlaf- und Rucksäcken verarbeiten wir ausschließlich Reißverschlüsse vom Marktführer YKK, diese zeichnen sich durch eine hohe Stabilität und Belastbarkeit aus.

Wir versuchen, defekte Reißverschlüsse zu reparieren, unabhängig davon, wie lange Sie den Rucksack schon haben. Wie alle Reklamationen / Reparaturen, muss auch dies über einen Fachhändler abgewickelt werden, der uns den Rucksack zur Reparatur einschicken kann. Sollte ein neuer Reißverschluss eingenäht werden, können hier je nach Aufwand Reparaturkosten anfallen. Bitte haben Sie Verständnis, dass genauere Aussagen über Aufwand und Kosten erst getroffen werden können, wenn uns der Rucksack vorliegt.

>> Mehr Information zu unserem Reparaturservice finden Sie hier <<

Die Gewebe, aus denen Deuter Produkte hergestellt sind, werden außen mit einer wasserabweisenden Schicht imprägniert. Auf der Innenseite wird das Gewebe mit einer Polyurethan (PU) Beschichtung versehen, damit ist vor allem sehr feines Nylon oder Polyestergewebe (z.B. das welches wir bei Regenhüllen verwenden) gemäß deutscher Industrienorm zunächst einmal wasserdicht (Wassersäule <1400 mm).

Grobmaschigere Rucksackgewebe, wie sie üblicherweise bei langlebigen Produkten verwendet werden, erreichen dagegen nur Wassersäulen unter 1000 mm. Im Neuzustand perlt darüber hinaus an der wasserabweisenden Gewebeaußenseite Regen ab. Mit dem Gebrauch des Rucksackes leidet aber sowohl der wasserabweisende Finish außen als auch die PU-Beschichtung innen, so dass man hier nicht von „wasserdicht“ gemäß DIN Norm sprechen kann.

Auch kann bei länger anhaltendem Regen über Nähte oder Reißverschlüsse Feuchtigkeit in den Rucksack eindringen. Deshalb empfehlen wir, Rucksäcke bei nasser Witterung oder Regen zusätzlich mit einer Regenhülle zu schützen. Gegenstände, die unbedingt trocken bleiben müssen, sollten in wasserdichte Packsäcke verstaut werden.

>> Eine Übersicht zu Deuter Regen- und Transporthüllen finden Sie hier <<

Ein Daunenschlafsack muss atmungsaktiv und somit luftdurchlässig sein, um einen entsprechenden Komfort zu bieten. Dies führt allerdings dazu, dass sich feinere Daunen hin und wieder ihren Weg durch den Stoff nach außen bahnen. Dieser „Daunenverlust“ bedeutet jedoch nicht, dass der Schlafsack defekt ist. Sollte man bemerken, dass eine Daune aus dem Schlafsackinneren austritt, zieht man diese am besten von der Gegenseite zurück in die Füllung. Durch den anschließenden Gebrauch sollte sich die dadurch entstandene Lücke im Schlafsackgewebe wieder von selbst schließen.

Von einem Herausziehen der Daune wird abgeraten, da hierdurch die Gefahr besteht, dass anschließend mehrere Daunen austreten. Hierfür ist die Struktur der Daunen im Schlafsack verantwortlich, die einzelnen Daunen ineinander verhakt sind. Zudem kann die Lücke im Gewebe durch das Herausziehen weiter ausgeweitet werden.

Machen Sie sich also keine Sorgen sollten über Nacht vereinzelt Daunen austreten. Dies ist natürlich und verringert die Isolationsleistung des Schlafsacks keineswegs.

Produktspezifisches

Die Deuter Kindertragen eignen sich für Kinder ab dem Sitzalter (etwa dem sechsten Monat – kann individuell jedoch sehr unterschiedlich sein).

Die maximale Zuladung (Kind plus Gepäck) beträgt 22 kg. Bis zu diesem Gewicht wurde das Produkt vom TÜV geprüft und entspricht damit der europäischen Norm.

Da Kinder unterschiedlich schnell wachsen, gibt es keine Angabe zur maximalen Körpergröße. Das Zuladungsgewicht von maximal 22 kg sollte aber nicht überschritten werden.

Die Handgepäckbestimmungen der Fluggesellschaften sind sehr unterschiedlich.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich direkt an Ihre Fluggesellschaft zu wenden, um dort nachzufragen, wie die Handgepäckbestimmungen im Detail geregelt sind.

Auf den Produktdetailseiten unserer Website finden Sie als Richtwert jeweils die Maximalmaße unserer komplett befüllten Artikel.

Hier finden Sie Details zu Wasch/-Pflegeanleitungen von Rucksäcken & Schlafsäcken.

Wir bieten die Einzelteile des Mundstücks nicht als eigenständige Ersatzteile an.

Es besteht jedoch Möglichkeit, das komplette Mundstück bei einem Deuter Händler in Ihrer Nähe nachzukaufen oder – falls nicht vorhanden – nachzubestellen.

Reparatursets für Rucksäcke gibt es nicht.

Zur Reparatur benötigt man Industrienähmaschinen für Schwergewebe – also nicht zu Hause versuchen den Rucksack selbst zu flicken – entweder zu einem kompetenten Sattler vor Ort gehen oder den Rucksack besser zur Reparatur an Deuter einschicken (natürlich über den Fachhändler, bei dem Sie das Produkt gekauft haben).

Häufig kann ein Loch oder ein Riss repariert werden. Die geflickte Stelle wird zwar immer erkennbar sein, unsere professionellen Näher versuchen aber ihr Bestmöglichstes, den Rucksack wieder einsatzfähig zu machen.

Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Reparatur an einen Deuter Händler, der Ihren Rucksack zur Reparatur einschicken kann.

Leider können wir keine Ferndiagnosen machen. Genauere Aussagen zu Kosten und zur Reparatur-Möglichkeiten können wir also erst dann treffen, wenn uns der Rucksack zur Ansicht vorliegt.

Bitte beachten Sie: Sollte der Artikel im schlimmsten Fall irreparabel sein, können gegebenenfalls auch Kosten anfallen, obwohl ein Artikel ohne Reparatur an Sie zurückgeht (Bearbeitunsgebühren). Wir bitten hier um Ihr Verständnis.

Die Daypacks können als Ersatzteil auf Anfrage über den Deuter Fachhändler bezogen werden. Sollte der Händler das Daypack nicht vorrätig haben, kann er dieses gerne für Sie nachbestellen. Hier finden Sie zu Ihrem nächstgelegenen Deuter-Fachhändler: >> Händlersuche <<

Außer dem Waldfuchs 14 verfügen unsere Kinderrucksäcke über keine Regenhüllen.

Für "Kids", "Waldfuchs" und "Schmusebär" haben wir keine passenden Regenhüllen im Programm.

Für den Junior wäre das Rain Cover Mini geeignet, welches im Fachhandel bezogen werden kann.

Auf den Produktdetailseiten unserer Website finden Sie als Richtwert jeweils die Maximalmaße (Volumen + Abmessungen mit Höhe, Breite, Tiefe in cm) unserer komplett befüllten Artikel, sowie die Abmessungen (ebenfalls Volumen + Abmessungen) der Regenhüllen.

Vergleichen Sie bitte diese Volumen-Angaben. So dürften Sie ganz leicht den passenden Regenschutz eruieren können.

Grundsätzlich darf die Regenhülle ruhig etwas größer sein als der Rucksack. Das Zurr-Band, mit dem man die Hülle am Rucksack befestigt, räumt eine gewisse Toleranz ein.

Man sollte den Rucksack aber auf alle Fälle in leerem Zustand sowie mit komplett ausgefülltem Volumen bespannen können.

Hier gibt es natürlich diverse Spielräume. Um sicher zu gehen, dass die Regenhülle wirklich optimal auf Ihren Rucksack passt, empfehlen wir, die Hülle direkt beim Kauf bei Ihrem Händler zu testen.

Bei Detail-Fragen hilft aber gerne auch unser Kundenservice weiter!