Der Deuter Schulrucksack – getestet und empfohlen

Test bestanden: Leicht zu tragen!


Im Jahr 2014 hat Deuter den Schulrucksack OneTwo für die erste und zweite Klasse, sowie den Schulrucksack Ypsilon für Kinder ab der dritten Klasse vorgestellt. Entwickelt wurden die beiden Modelle von Deuter’s erfahrenem Produktentwicklungs-Team in Zusammenarbeit mit Dr. Micha Bahr, Facharzt für Kinderchirurgie und Vater, und der Bundesarbeitsgemeintschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V.

Die BAG e.V. ist ein staatlich geförderter, gemeinnütziger Verein. Ziel der BAG ist es, unsere Lebenswelt bewegungsfreundlicher zu gestalten und somit unter anderem eine gesunde Entwicklung von Kindern zu unterstützen.

Im Auftrag der BAG hat ein unabhängiges Expertenteam den OneTwo und Ypsilon getestet und uns ihr Qualitätssiegel verliehen. Ihre Bewertung freut uns:

„Kinder tragen den OneTwo mit Leichtigkeit. Dieser Schulrucksack unterstütz den naturgegebenen Bewegungsdrang der Kinder: Durch die ergonomischen Rückenpolster und die beweglichen Schulterträger bietet er hohen Tragekomfort – und das erleichtert beispielsweise das Balancieren auf Bordsteinkanten oder spielerisches Rennen auf dem Schulweg. Solche in den Alltag integrierten Bewegungsreize kräftigen die wirbelsäulenumgreifende Muskulatur, fördern das Knochenwachstum und stärken den Rücken. So werden die Kinder auf die Herausforderungen des Alltags vorbereitet. Viele Eltern meinen es gut, wollen ihre Kinder entlasten und bringen sie deshalb mit dem Auto in die Schule oder tragen den Schulranzen für sie. Tatsächlich aber nehmen sie ihnen dadurch wertvolle Entwicklungschancen, denn in Bewegung sammeln Kinder vielfältige motorische Erfahrungen. Gleichzeitig lernen sie ihre eigenen Fähigkeiten einzuschätzen.“

Deuter OneTwo Schulrucksack petrol-crosscheckDeuter Ypsilon Schulrucksack magenta-crosscheck

 

 

Doch was bedeutet Bewegung für unsere Kinder tatsächlich?

Bewegung und Spiel sind wesentliche Bestandteile der Persönlichkeitsentfaltung von Kindern und Jugendlichen und Voraussetzung für Gesundheit und Bildung.

Über selbstgesteuerte Bewegungen bauen Kinder wichtige, körperliche, geistige, emotionale und soziale Handlungskompetenzen auf, die Grundlage ihrer Persönlichkeitsentwicklung sind. Sie lernen sich mit sich selber auseinanderzusetzen und mit anderen in Kontakt zu treten.

Bewusstes Bewegen im Kindesalter sorgt für die Entstehung neuer Verbindungen zwischen einzelnen Nervenzellen, was wiederum das kindliche Gehirn prägt und es einzigartig werden lässt.

Auf spielerische Art und Weise lernen Kinder in Bewegung, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, ihre Fähigkeiten richtig einzuschätzen und erfahren gleichzeitig ihre eigene Wirksamkeit, indem sie erleben, dass die über ihr Handeln ihre Umwelt verändern können. Bewegung ist eng mit Bildungsbereichen zu sehen und somit als übergreifende didaktische Klammer mit differenzierten Schwerpunktsetzungen zu betrachten.

Bewegung als Entwicklungsmedium bietet großes Potential um soziokulturelle Differenzen zu überwinden und soziale Kompetenzen aufzubauen. Sich mit anderen Kindern zu bewegen macht nicht nur viel Spaß, Heranwachsende lernen im Spiel und in der Bewegung auf andere zu achten, gemeinsam zu planen, zu üben und die dabei auftauchenden Hindernisse zu bewältigen.


Da Kinder von sich heraus neugierig und erkundungsfreudig sind, fällt es nicht schwer, sie zum Bewegung zu motivieren. Kindern sind kleine Forscher. Sie experimentieren und probieren aus. Sie sind permanent dabei, Erkenntnisse über ihre Umwelt zu gewinnen. Balancieren, Klettern, Springen, Laufen oder Hangeln sind Grundbedürfnisse von Kindern, über die sie vielfältige taktile, vestibuläre und kinästhetische Erfahrungen sammeln und gleichzeitig wichtige geistige und psychosoziale Kompetenzen aufbauen. Diese motorischen Grundtätigkeiten beanspruchen sowohl den aktiven und passiven Bewegungsapparat in komplexer Art und Weise und können sich zudem positiv auf den Erwerb von Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl oder Risikobewertung als Basis für den Aufbau eines gesunden Selbstkonzepts auswirken.

Um ihren naturgegebenen Forscher- und Entdeckerdrang freudvoll und selbstbestimmt ausleben zu können, brauchen Kinder Räume, die sie selbst gestalten, in denen sie ihre Intentionen einsetzen, diese mit andere verhandeln müssen, in denen sie sich als verlässliche Spielpartner erweisen und abgesprochene Regeln und Vereinbarungen einhalten und in denen sie Akzeptanz und Anerkennung von Gleichaltrigen erfahren können (Fischer 2010; Laging 2006).

Hier gibt es ein Interview mit Miriam Cote von der BAG e.V.