![]() Die Zwillingscraft StoryDIE STORY VON ZWILLINGSCRAFT: Unter Mountainbikern sind die Twins als außergewöhnliches und doch sehr erfolgreiches Duo bekannt. Die Fachwelt war entsetzt, als "Mountainbike Profi" Sandra Klose plötzlich beschloss gemeinsam mit der Zwillingsschwester, die nach wie vor den Sport nur hobbymäßig betreibt, bislang keine Rennen absolvierte und einen über 40 Stunden Job im Vertrieb einer Medizintechnikfirma hat, zu bestreiten. Der Nationalmannschaft hat Sandra Klose für die Transalp 2005 einfach abgesagt. Absolut überrascht war man im Jahr 2005 von dem zweiten Platz des kuriosen Teams „Zwillingscraft“ bei der Transalp Challenge, dem härtestem Mountainbikerennen quer über die Alpen. Noch mehr überraschte, dass sie sich mit dem Spruch: „Wir wollen in 2006 gewinnen“ nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hatten. Wieder belächelte man das Duo im Vorfeld. "Wir haben tatsächlich die Transalp Challenge 2006 gewonnen. (weltweit größtes und härtestes Mountainbikerennen) Als Zwillingsteam. Und konnten es lang selbst nicht glauben." Nun gibt es bei uns weitere Pläne. Das Team Zwillingscraft möchte unter anderem beim Etappenrennen Cape Epic in Südafrika starten. "Selbstverständlich wollen wir auch dort erfolgreich sein, wir haben aber auch noch viele andere grosse Pläne. Mit unserem Team Zwillingscraft" Auch 2007 Waren die Twins siegreich, beim härtesten rennen quer über die Alpen. Was war bisher passiert : Jahr 2000. Sandra gewinnt gemeinsam mit Andrea Michels Smith die Transalpchallenge. Eine der Supporter des Teams war Schwester Peggy, die Sandra auf ihrem weiteren Weg in der Welt des Mountainbikesports immer begleitete und unterstützte. Peggy war sehr oft als Betreuerin dabei und reichte nicht nur Sandra die Trinkflaschen. Während der TAC 2000 feierten die Zwillinge Geburtstag. Am Start in Allhege gab es Torte vom Veranstalte. Für Fahrerin Sandra und Betreuerin Peggy. Es entstand ein Traum. Doch dieser Traum musste noch lang warten. Sandra startete in der Marathon und Cross Country Szene durch und qualifizierte sich 2004 für Olympia. Ohne Peggys Hilfe, und ohne der Hilfe des Partners wäre das nie möglich gewesen. Sandra stand genau in der entscheidenden Phase für die Olympiaqualifikation ohne Team da. Das spätere Giant Team hatte offenbar die Zwillingscraft unterschätzt. Man traute es mehr den Männern des Teams zu, sich für Olympia zu qualifizieren. Falsch gedacht. Sandra hatte wie gewohnt Unterstützung und holte sich beim Weltcup in Madrid die geforderte Norm. Nicht die Betreuer des BDR standen dabei an ihrer Seite, nein Peggy wechselte sich bei den Weltcups mit Sandras Partner Martin Stahala ab. Die Transalpchallenge musste noch ein Jahr warten, zumindest auf Peg. Sandra fuhr 2004 zu Olympiavorbereitung das Rennen über die Alpen. Peggy hatte aber zumindest Berührung mit der Transalp. Quasi als "Kurrier" musste sie Sandra nach der vorletzten Etappe in Naturns abholten um sie wieder einmal kräftig zu unterstützen und vor allem Trost zu spenden. Sandra durfte trotz ihrer Qualifikation für Olympia nicht nach Athen. Und musste deshalb auf Anweisung des damaligen Teams schnellstens nach Polen, zur Europameisterschaft. Durch eine Fehlentscheidung des Verbandes verfiel der dritte Olympiastartplatz den sich die deutschen MTBler hart erkämpft hatten. Sandra wurde drei Tage nach dieser Entscheidung Vizeeuropameisterin. Nach vielen schönen Erlebnissen, einigen großen Erfolgen und manchen Enttäuschungen beschloss Sandra 2005 nun endlich mit Peggy bei der Transalp zu starten. Wie so oft kurzfristig. Im darauf folgendem Jahr entstand ebenso "fristgerecht" im November das Rennteam "Zwillingscraft" in dem nicht nur Zwillinge starten sondern auch "Single Biker" einen Platz für Spass und Erfolg haben. Quelle: zwillingscraft.com |
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