Sponsoring
 
 
 

 

Name: Gerlinde Kaltenbrunner
Geb.: 13.12.1970
Wohnhaft: Schwarzwald (D)
Beruf: Profibergsteigerin

Im Frühjahr 2006 hat sie mit dem Kangchendzönga ihren neunten der 14 höchsten Gipfel der Welt bestiegen – und alle ohne künstlichen Sauerstoff! Gerlinde Kaltenbrunner zählt zu den absoluten Ausnahmebergsteigerinnen unserer Zeit.

Das Interesse von Gerlinde Kaltenbrunner für das Bergsteigen wurde schon in jungen Jahren geboren und gepflegt. Den markanten Einstieg in die Welt der Berge bewirkte der Leiter der Jugendgruppe ihrer oberösterreichischen Heimatgemeinde Spital am Pyhrn - der Gemeindepfarrer Dr. Erich Tischler. Er nahm Gerlinde Kaltenbrunner nach der sonntäglichen Messe auf zahlreiche Bergtouren mit – zunächst auf die heimischen Berge rund um die Heimatgemeinde. Im Alter von 13 Jahren, während ihrer Ausbildung in der Schihauptschule Windischgarsten, unternahm Gerlinde Kaltenbrunner erste leichte Klettertouren am heimischen „Sturzhahn“, die auch ihre Kletterbegeisterung weckten und den Weg zum Alpinismus ebneten. In den kommenden Jahren ließ sie keine Gelegenheit zum Bergsteigen aus. Ski-, Eis- und Klettertouren entwickelten sich zu ihrem Hauptinteresse, das sie neben ihrer beruflichen Ausbildung zur Krankenschwester in Oberösterreich und Wien mit ganzer Leidenschaft auslebte.

Ihr größter Traum - einen Achttausender zu besteigen - ging im Alter von 23 Jahren mit der Besteigung des Broad Peak Vorgipfels in Pakistan auf 8.027 Metern Höhe, in Erfüllung. Seither ließ sie der Gedanke an die hohen und höchsten der Berge nicht mehr los. In den folgenden Jahren steckte sie das Gehalt, das sie als Krankenschwester verdiente, in verschiedene Trekking- und Bergsteiger-Expeditionen ins Himalajagebiet. Nach der Besteigung des Nanga Parbat 2003 als ihrem fünften Achttausender-Hauptgipfel verschrieb sie sich voll und ganz dem Profibergsteigen. Heute vermerkt Gerlinde Kaltenbrunner bereits neun bestiegene Hauptgipfel in der Serie der Achttausender sowie zwei Vorgipfel über 8.000 Meter.

Ihre Leidenschaft gilt jedoch nicht allein den hohen Bergen des Himalajamassivs. Auch von den Menschen und deren fremder Religion und Kultur lässt sie sich bewegen und verzaubern.

Expeditions- Steckbrief:
1994 Juni/Juli - Broad Peak Pakistan (Vorgipfel 8027 m )
1995 Mai - Muztagh Ata China ( bis 6600 m )
1997 Oktober - Ama Dablam Nepal (6858 m Süd-Westgrat )
1998 April/Mai - Cho Oyu Nepal/Tibet (8201 m )
1999 Juni - Alpamayo Peru (5947 m, Ferrari-Route )
2000 April/Mai - Shisha Pangma Tibet (Central Gipfel, 8008 m )
2001 April/Mai - Makalu Nepal (8463 m )
2002 April/Mai - Manaslu Nepal (8163 m )
2003 April/Mai - Kangchendzönga Nepal (bis 7200 m, Nordflanke)
2003 Juni - Nanga Parbat Pakistan (8125 m, Diamirflanke )
2004 April - Xifeng Peak Tibet (7221 m )
2004 Mai - Annapurna I Nepal (8091 m Franzosenroute )
2004 Juli - Gasherbrum I Pakistan (8068 m, Japanercouloir )
2005 Mai - Shisha Pangma Tibet (8013 m, Südwand)
2005 Mai /Juni - Everest Tibet (Abbruch wegen Krankenbergung)
2005 Juni/Juli - Gasherbrum II Pakistan (8035 m, SW-Sporn)
2006 Mai - Kangchendzönga Nepal ( 8587 m Südseite )
2006 Mai - Lhotse ( Abbruch auf 8400 m )

Zwischendurch unternahm die Profibergsteigerin verschiedenste Fels-, Eis- und Skitouren in den Ost- und Westalpen.